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	<title>UR3ANIZE!  INTERNATIONALES FESTIVAL FÜR URBANE ERKUNDUNGEN  5.-14. OKTOBER 2012, WIEN</title>
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	<description>STADT SELBER MACHEN</description>
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		<title>Eine Bank macht noch keinen Freiraum&#8230;</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Oct 2012 14:14:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[Begleitet von den Klängen der Bank-Band marschierten am Samstag, 06, Oktober 2012 Bänke für echten FREI-Raum in der Stadt, der Eigeninitiative fördert statt Handlungen vorschreibt. Eine Aktion des Büros für lustige Angelegenheiten!]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1664" title="Bild: Büro für lustige Angelegenheiten" src="http://urbanize.at/wp-content/uploads/2012/10/EBMKF-Marsch.jpg" alt="" width="1754" height="1240" /><strong>Alles ist Programm<br />
</strong><strong>Alles wird geregelt, jede/r wird bedient, alles wird ausgestattet<br />
</strong><strong>Alle werden. informiert, betreut, versorgt, belehrt &#8211; bevormundet </strong></p>
<p>Im Freiraum drückt sich aus, was gesellschaftspolitischer Konsens ist: das Zusammenleben bedarf<br />
einer größtmöglichen Betreuung und Regelung. Programme legen fest, wie man sich im Freiraum zu<br />
verhalten hat und wie und wo man Hilfe findet. Das ist auf Tafeln zu lesen. Das ist von Uniformierten<br />
zu hören. Das legt die Einrichtung fest.<br />
Bank: Sitzen (NICHT liegen!), Käfig: Ballspielen (NICHT Karten!), Sand: Spielen (NICHT Sonnen!), Blumen: schauen (NICHT pflücken!), Obst: nicht pflanzen – Bienen sind zu gefährlich, &#8230;<br />
Für jede Bedarfsgruppe gibt es ein Objekt, für jeden Konflikt gibt es eine Regel.</p>
<p><strong>Verloren geht dabei der Raum, der freie Raum, die Freiheit. </strong></p>
<p><strong>Daher:<br />
</strong>Für die Freiheit von Programm, für freie Flächen, für interpretierbare Freiräume.<br />
Für Auseinandersetzung und Konfrontation.<br />
Für Selbständigkeit.</p>
<p><em>Büro für lustige Angelegenheiten</em></p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/51093910" frameborder="0" width="500" height="281"></iframe></p>
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		<title>City Slickers &#8211; concrete jungle where dreams are made of&#8230;</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Oct 2012 13:58:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[12.10.2012]]></category>
		<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Nightline]]></category>
		<category><![CDATA[City Slickers]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[Freitag, 12. Oktober, ab 22 Uhr &#124; Eine musikalische Entdeckungsreise in den urbanen Raum quer durch alle Genres und Zeiten, Tanzschuhe anziehen und los geht’s!]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1639" title="Motorway3 | Foto: elentari86" src="http://urbanize.at/wp-content/uploads/2012/10/Motorway3_elentari86.jpg" alt="" width="1024" height="683" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Freitag, 12. Oktober ab 22 Uhr, presented by City Slickers</p>
<p>concrete jungle where dreams are made of&#8230;</p>
<p>Städte sind seit jeher Orte grenzenloser Sehnsucht ebenso wie geballter Enttäuschung. In kaum etwas kristallisiert sich die Hoffnung auf das bessere Leben mehr als im Verlassen der provinziellen Enge um all das erdenklich-menschenmögliche im Strome urbanen Treibens erfahrbar zu machen. Kaum verwunderlich jedoch, dass Traum und Albtraum gerade in der Stadt eng aneinanderliegen und Elend wie Luxus auf engem Raume verdeutlichen, dass das erhoffte Glück immer nur das einiger weniger ist.</p>
<p>Offensichtlich also, dass der urbane Raum gerade auch in der Musik in seinen verschiedensten Facetten thematisiert wird, als Paradies auf Erden, unerbittliches Ghetto, Hort der Liebe, Kiez, Barrio und vieles vieles mehr. Eine musikalische Entdeckungsreise quer durch alle Genres und Zeiten, Tanzschuhe anziehen und los geht’s!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Stadt Selber Machen &#8211; Konkret</title>
		<link>http://urbanize.at/stadt-selber-machen-konkret/</link>
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		<pubDate>Tue, 09 Oct 2012 13:44:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[11.10.2012]]></category>
		<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Workshop]]></category>
		<category><![CDATA[Stadt selber Machen]]></category>
		<category><![CDATA[Wunschproduktion]]></category>

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		<description><![CDATA[Donnerstag, 11. Oktober, 17 Uhr &#124; Der so genannte "offene Planungsprozess" fuer das Gelände des Gaswerks Leopoldau, der vor kurzem bekannt wurde, veranlasst uns, einen zusätzlichen Programmpunkt anzubieten und zwar den <strong>Workshop Wunschproduktion/Ideenaustausch zum Gaswerk Leopoldau</strong>. ]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img class="alignleft size-full wp-image-1622" title="cit.collective" src="http://urbanize.at/wp-content/uploads/2012/10/gaswerke_postkarte_a1.jpg" alt="" width="717" height="515" /><br />
</strong></p>
<p><strong> Workshop Wunschproduktion/Ideenaustausch zum Gaswerk Leopoldau</strong><br />
Als Gegenentwurf zum vor Kurzem angelaufenen &#8220;Offenen Planungsprozess&#8221; der Stadt bzw. einer beauftragten, privaten Entwicklungsgesellschaft fuer das Gaswerk Leopoldau, laedt das <em>cit.collective</em> zum ersten offenen Ideenaustausch fuer Alle ein. Ohne die Zugangsbeschraenkungen von Kammermitgliedschaft oder schon geschaffenen Referenzprojekten sollen sich alle Personen mit ihren grossen oder kleinen Ideen einbringen koennen. Der Workshop orientiert sich an anderswo erfolgreich stattgefundenen langfristigen und inklusiven Prozessen der Beteiligung, wie z.B. &#8220;Wunschproduktion&#8221; in Hamburg. Informationen zum <a href="http://citcollective.wordpress.com" target="_blank" data-cke-saved-href="http://citcollective.wordpress.com">cit.collective</a>, Kontakt: <a href="mailto:cit.collective@gmx.at" target="_blank">cit.collective@gmx.at</a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Mit dem Fahrrad zu selbstorganisierten Räumen in Wien</title>
		<link>http://urbanize.at/mit-dem-fahrrad-zu-selbstorganisierten-raumen-in-wien/</link>
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		<pubDate>Tue, 09 Oct 2012 13:13:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei wunderbarem Sonnenwetter fand am Samstag, 6. Oktober 2012 die Stadt[er]forschung: Autonome Räume statt. Rund 40 TeilnehmerInnen erkundeten per Rad ehemalige und gegenwärtige Räume der Selbstorganisation in Wien. ]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-1609" title="Foto: dérive" src="http://urbanize.at/wp-content/uploads/2012/10/CIMG4166.jpg" alt="" width="4000" height="2656" />Start war in der Aegidigasse 13 im 6. Bezirk, wo sich die Wirtin vom Eck als wohlinformierte Zeitzeugin entpuppte, Einblicke in die Zeit der Besetzung der Aegidi/Spalo gab und die Sicht der AnwohnerInnen auf die Besetzung und den Abriss der Häuser verdeutlichte. Im 15ten Bezirk öffneten die BetreiberInnen von „Das Bäckerei“ und „Bikekitchen“ ihre Räume für die TeilnehmerInnen und standen Frage und Antwort. Über den 7. Bezirk, mit Halt an der Baulücke des ehemaligen besetzten Epizentrums und der Wilden Dreizehn, ging es in den 5. Bezirk wo ein ehemaliger Aktivist des Rotstilzchens erfreulich selbstkritisch Auskunft zur Geschichte des Projektes und den dahinterstehenden Zielen gab. Der nächste Halt war direkt um die Ecke im Bacherpark, der 2006 von AnrainerInnen besetzt wurde, um den Bau einer Garage zu verhindern, der die Nutzung des Parks beeinträchtigt hätte. Von Herta Wessely, eine der damaligen BesetzerInnen und Initiatorin der Bürgerinitiativenplattform Aktion 21, erfuhren die TeilnehmerInnen aus erster Hand von den Umständen und Zielen der Besetzung. Auf dem Weg in das EKH gab es noch einen kurzen Stopp an dem Platz in der Gassergasse, an dem von März 1981 &#8211; Juni 1983 das Kultur- und Kommunikationszentrum Gassergasse (&#8220;GAGA“) existierte. Die Tour endete nach einer kurzen Besichtigung der Baustelle am ehemaligen Südbahnhofgelände (Sonnwendviertel) im EKH. (Detaillierte Informationen zu allen besuchten Orten gibt es auf der Website: <a title="besetzungsarchiv" href="https://besetzungsarchiv.org" target="_blank">https://besetzungsarchiv.org</a>)</p>
<p><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-1610" title="Foto: dérive" src="http://urbanize.at/wp-content/uploads/2012/10/CIMG4157-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-1613" title="Foto: dérive" src="http://urbanize.at/wp-content/uploads/2012/10/CIMG4156-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-1611" title="Foto: dérive" src="http://urbanize.at/wp-content/uploads/2012/10/CIMG4194-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></p>
<p>In der Zusammenschau eröffneten die unterschiedlichen Räume ein breites Spektrum an Möglichkeiten autonomer, selbstorganisierter Aneignung von Räumen in der Stadt. Vor Ort konnten sich die TeilnehmerInnen ein Bild zum Selbstverständnis der einzelnen Orte machen und Rückfragen stellen. So entstanden immer wieder Kurzdiskussionen (z. B. zu politischer Orientierung der einzelnen Orte, den Umgang mit Polizei und AnwohnerInnen, die Möglichkeiten der Vernetzung mit anderen Initiativen und individuelle Herangehensweisen) in denen auch Verbindungen zu anderen Projekten in Wien verdeutlicht werden konnten. Und natürlich erregte alleine der Fahrradtross Aufmerksamkeit und führte zu Austausch und Gesprächen mit Interessierten AnwohnerInnen und PassantInnen.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>»Making of&#8230;« &#8211; Zentrale</title>
		<link>http://urbanize.at/making-of-zentrale/</link>
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		<pubDate>Wed, 03 Oct 2012 15:11:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Innenhof entspricht in vielerlei Hinsicht dem »terrain vagues«: Ein Raum abseits öffentlicher Schritte, unentdeckt und still. Hier spielt nicht die große Gesellschaft, zumindest nicht auf dem ersten Blick. Die Erstbegehung unserer neuen Festivalzentrale war in der Tat ein stiller Zugang. Zwei große Räume, die nur darauf warten, bespielt zu werden. ]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://urbanize.at/wp-content/uploads/2012/10/Vorher-nachher.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1574" title="Vorher - Nachher | Foto: Alexander Urban" src="http://urbanize.at/wp-content/uploads/2012/10/Vorher-nachher.jpg" alt="" width="709" height="678" /></a></p>
<p>Der erste Akt bestand darin, den Räumen einen frischen Anstrich zu verpassen. Und bei der Vorstellung, dass hier bald öffentliche Präsentationen einziehen, stieg die Vorfreude mit jedem Pinselstrich. Nur die vielen Spinnen waren nicht erfreut über das viele Weiß.</p>
<p>Der zweite nähert sich im Anschluss dem Innenleben, den Formen, den Befürfnissen, kurz der Gestalt dieses Ortes. Leitfrage: Wie können Impulse zur partizipativen Teilhabe und zu Nachdenken aktiviert werden, ohne dabei das Konzept über den Köpfen zu positionieren? Dazu wurden Bühne gebaut, Technik installiert, Paletten zu Sitzecken umfunktioniert, gebohrt, gelacht und geschwitzt. Was danach folgt, zeigt sich ab dem 5. Oktober hier in der ur3anize!-Festivalzentrale Schraubenfabrik sowie an unterschiedlichen Pätzen in Wien und darüber hinaus. Auch Online: ur3anize! dokumentiert die Aktionen rund um das Festival und versucht verschiedene Perspektiven zusammenzubringen.</p>
<p>Wer sich gern mit urbanen Fragen beschäftigt und sich für die Stadtgeschichte sowie Gegenwart seiner Stadt interessiert, ist herzlich eingeladen, mit uns auf Erkundungstour zu gehen. In was für einer Stadt leben wir? Wer kann teilnehmen, wer ist ausgeschlossen? Wie knapp ist unser Raum? Und wie kann öffentlicher Raum für alle nutzbar werden? Möglichkeiten zur Beantwortung finden sich in der Zentrale im Innenhof an der Lilienbrungasse 18 sowie den vielen Vorträgen, Gesprächen, Aktionen und Workshops von ur3anize!</p>
<p>Zum ur3anize! <a title="programm" href="http://www.urbanize.at/programm" target="_blank">Programm</a></p>
<p>Text: Alexander Urban</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>New Metropolitan Mainstream: Ist Wien anders?</title>
		<link>http://urbanize.at/new-metropolitan-mainstream/</link>
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		<pubDate>Tue, 18 Sep 2012 09:25:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Stadtpolitik Wiens stellt sich gerne als im internationalen Vergleich „anders“ dar und verweist auf die sozialpolitischen Errungenschaften des „Roten Wien“. Zugleich wird, nicht erst seit der jüngsten Krise einem „neuen metropolitanen Mainstream“ gefolgt, im Zuge dessen sozialräumliche Konflikte zunehmen und die Fragen nach dem Zugang zu städtischen Räumen neu gestellt werden.
]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://urbanize.at/wp-content/uploads/2012/09/500485308_0ba84432dc_b_c_Christian-Kadluba.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1397" title="Foto: Christian Kadluba" src="http://urbanize.at/wp-content/uploads/2012/09/500485308_0ba84432dc_b_c_Christian-Kadluba.jpg" alt="" width="1024" height="688" /></a></p>
<p>Die Stadtpolitik Wiens stellt sich gerne als im internationalen Vergleich „anders“ dar . Verwiesen wird unter anderem auf sozialpolitischen Errungenschaften des „Roten Wien“, auf den Bestand an Gemeindebauten, funktionierende öffentlicher Infrastruktur, auf eine vergleichsweise geringere soziale Fragmentierung und auf „die hohe Lebensqualität“. Zugleich folgt die stadtpolitische Ausrichtung Wiens schon längst auch einem „neuen metropolitanen Mainstream“. Wie in vielen anderen Städten wird die Rolle von Standortwettbewerb betont, werden bauliche Großprojekte gefördert und innerstädtische Räume für Konsum, „gehobenes Wohnen“ und Immobilienspekulation erschlossen, werden sozialräumliche Konflikte zunehmend auch mit sicherheitspolitischen anstelle von sozialpolitischen Maßnahmen bearbeitet. Und nicht erst seit der jüngsten Krise sind zunehmende Verdrängungsprozesse, wachsende Wohnungsnot und sozialräumliche Polarisierung sowie die Präkarisierung von städtischen Lebensverhältnissen beobachtbar. Die Frage nach dem Zugang zu städtischen Räumen für unterschiedliche soziale Gruppen wird inzwischen wieder existentieller und konfliktiver thematisiert. Im Rahmen der Veranstaltung werden aktuelle stadtpolitische Entwicklungen sowie Ansatzpunkte unterschiedlicher AkteurInnen diskutiert.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>es diskutieren:<br />
Justin Kadi (INURA Wien, TU Wien)<br />
Lukas Tockner (AK Wien)<br />
Anna Hirschmann (pizzaria, Wien)<br />
Britta Grell (INURA Berlin, wzb Berlin)<br />
Philipp Klaus (INURA Zürcih, ETH Zürich)<br />
Bettina Köhler (INURA Wien, Universität Wien)</p>
<p><em>Eine Veranstaltung von <a title="INURA" href="http://www.inura.org/" target="_blank">INURA &#8211; International Network for urban research and action</a>.</em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Kukuma Infoladen</title>
		<link>http://urbanize.at/kukuma-infoladen/</link>
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		<pubDate>Mon, 17 Sep 2012 09:24:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Information]]></category>
		<category><![CDATA[Material]]></category>

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		<description><![CDATA[Infoladen in der Festivalzentrale. Im Angebot: Zines, Sticker, Poster, Zeugx - Material und Infos zu DIY/Queer/Feminismus/Aktionsformen und sozialen Bewegungen]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://urbanize.at/wp-content/uploads/2012/09/Infoladen_c_me_maya.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1387" title="Infoladen | Foto: me_maya" src="http://urbanize.at/wp-content/uploads/2012/09/Infoladen_c_me_maya.jpg" alt="" width="1632" height="1224" /></a>Das dezentrale Netzwerk KuKuMA, beim Festival in vielfältiger Form vertreten, eröffnet in der Festivalzentrale einen Infoladen. Im Warenangebot: Zines, Sticker, Poster, Zeugx — alles Mögliche an Material und Infos zu DIY/Queer/Feminismus/Aktionsformen und sozialen Bewegungen zu freien Preisen (zahle was du kannst und fair findest). Abseits von allgemeinen Infomaterial offeriert der KuKuMa-Infoladen spezielle Materialien zum Themenfeld Recht auf Stadt, Aktionsformen und do-it-yourself zum Lesen und Mitnehmen. Wer einen USB-Stick mitnimmt, kann darüber hinaus spannendes Material direkt von der verfügbaren Medienstation kopieren.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Stadt Selber Machen A-Z</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Sep 2012 09:08:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[05.10.2012]]></category>
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		<category><![CDATA[Installation]]></category>
		<category><![CDATA[Stadt selber Machen]]></category>

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		<description><![CDATA[Lars Schmid, Performance-Künstler aus Wien, entwickelte für das ur3anize! Festival 2012 eine Wörterbuchinstallation zum Festival-Thema »Stadt selber machen«, die in der Festivalzentrale für BesucherInnen zugänglich ist.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://urbanize.at/wp-content/uploads/2012/09/c_Brian-Flanagan.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1367" title="A_Aneignung | Foto: Brian Flanagan" src="http://urbanize.at/wp-content/uploads/2012/09/c_Brian-Flanagan.jpg" alt="" width="4272" height="2856" /></a>Lars Schmid, Performance-Künstler aus Wien, entwickelte für das ur3anize! Festival 2012 eine Wörterbuchinstallation zum Festival-Thema »Stadt selber machen«: Begriffe und kurze Texte als Ergebnis eines Calls, von A wie <em>Aneignung </em>bis Z wie <em>Zweckentfremdung, </em>wurden auf große Kartonkarten gedruckt, die in der Festivalzentrale aufgehängt und zum Lesen von den BesucherInnen abgenommen werden können. Die Vorderseite der Karten zeigt eine kurze Begriffs-Definition, die Rückseite den ausführlichen Beitrag. Als »Guide« durch das Wörterbuch fungiert eine Audio-Ebene, die per Kopfhörer zum Querfeldein-Kurztrip durch das Wörterbuch lädt und als Einstieg in die Installation dient: Wer mehr zu einzelnen Begriffen wissen will, nimmt sich die entsprechende Karte und liest. Blankokarten als <em>Raum für Notizen </em>rufen dazu auf, dass »Stadt selber machen A — Z« zu erweitern und ergänzen.</p>
<p>Für das Stadt selber machen A-Z werden noch TeilnehmerInnen gesucht, die Einträge bzw. Artikel schreiben (Deadline 20. September).  Call unter:<strong> </strong><a title="Call A-Z" href="http://urbanize.at/call-a-z/" target="_blank">http://urbanize.at/call-a-z/</a></p>
<p><strong>Lars Schmid<br />
</strong>Theater-Medienwissenschaftler, Performer, Dramaturg, Texter und Gründungsmitglied von red park. Forschungsschwerpunkte sind der urbane Alltag, visual culture und die Beziehungen von Ästhetik und Politik. Gründer des <a title="Institut für alltagsfrchung" href="http://www.alltagsforschung.org" target="_blank">Instituts für Alltagsforschung</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Beste Freunde</title>
		<link>http://urbanize.at/beste-freunde/</link>
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		<pubDate>Mon, 17 Sep 2012 08:46:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Diskurs]]></category>
		<category><![CDATA[Urbanität]]></category>

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		<description><![CDATA[An drei Festivalabenden lädt dérive zum »Stadt selber machen«-Kamingespräch mit Gästen. StadterforscherInnen aller Couleurs reden bei selbstgebranntem Schnaps über jenes Buch, das ihre Auseinandersetzung mit dem Urbanen am meisten geprägt hat. Unter den »Besten Freunden« erwarten wir einige Urbanismus-Klassiker, hoffen insgeheim aber auch auf Science-Fiction-Romane, Kinderbücher und handkopierte Manifeste.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://urbanize.at/wp-content/uploads/2012/09/Bücherturm_c_Christoph.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1389" title="Foto: Christoph/Löhrzeichen" src="http://urbanize.at/wp-content/uploads/2012/09/Bücherturm_c_Christoph.jpg" alt="" width="669" height="1000" /></a>An drei Festivalabenden lädt dérive zum »Stadt selber machen«-Kamingespräch mit Gsgästen. StadterforscherInnen aller Couleurs reden bei selbstgebranntem Schnaps über jenes Buch, das ihre Auseinandersetzung mit dem Urbanen am meisten geprägt hat. Dabei geht es vordergründig nicht um Analyse und Kritik, sondern um einen hemmungslos subjektiven Ansatz: Um Erinnerungen an die Zeit, als man das Buch das erste mal las, um die schönsten und unverständlichsten Passagen, Unterstreichungen und Fragezeichen und natürlich um die Frage, was die Lektüre mit einem gemacht hat. Das Ganze ohne den podiumsdiskussions-immanenten Zwang, ständig ganz besonders clevere Dinge sagen zu müssen. Unter den »Besten Freunden« erwarten wir einige Klassiker des DIY-Urbanismus, hoffen insgeheim aber auch auf Science-Fiction-Romane, Kinderbücher und handkopierte Manifeste.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Zu Gast bei Lars Schmid sind:<br />
</span></p>
<p><strong>Montag, 08.Oktober, 21 Uhr, Festivalzentrale:</strong><br />
<strong>Lilli Licka</strong> (BOKU Wien) mit ihrem Überraschungsbuch<br />
<strong>Ute Burkhardt-Bodenwinkler </strong>und <strong>Daniel Aschwanden</strong> (content.associates) mit <em>Italo Calvino: Die unsichtbaren Städte</em></p>
<p><strong> Dienstag, 09. Oktober, 21 Uhr, Festivalzentrale:</strong><br />
<strong>Niels Boeing</strong> (aktiv im Netzwerk »Recht auf Stadt«, Hamburg) mit <em>Neil Gershenfeld: FAB</em>  + <strong>Performance-Lesung</strong> von Niels Boeings aktuellem Roman <a title="#1 Alles auf Null" href="http://www.youtube.com/watch?v=qQpJ7zx6AiQ"><em>Alles auf Null</em></a></p>
<p><strong>Donnerstag, 11. Oktober, 21 Uhr, Festivalzentrale:</strong><br />
<strong>Klaus Ronneberger</strong> (Stadtforscher, Frankfurt) mit <em>Henri Lefebvre: Die Revolution der Städte<br />
</em><strong>Rudolf Kohoutek</strong> (Stadtforscher, Wien) mit <em>Bruno Latour: Eine neue Soziologie für eine neue Gesellschaft</em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Gastgeber</span><br />
<strong>Lars Schmid</strong>, Performance-Künstler und Gründer des Instituts für Alltagsforschung/Wien.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Get active!</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Sep 2012 08:41:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[06.10.2012]]></category>
		<category><![CDATA[10.10.2012]]></category>
		<category><![CDATA[12.10.2012]]></category>
		<category><![CDATA[13.10.2012]]></category>
		<category><![CDATA[Nightline]]></category>
		<category><![CDATA[Zentrale | Nightline]]></category>
		<category><![CDATA[Raum]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtaktisimus]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit der Reihe Get Active! eröffnet die Festivalzentrale eine Bühne für StadtaktivistInnen und bittet zum Gespräch über Arbeit, Anliegen, Motivationen, Visionen und Utopien: Vom internationalen INURA Netzwerk bis zu lokalen Gruppen, von Neo-InterventionistInnen bis zu alten Hasen, von Freiraum bis Fahrrad.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://urbanize.at/wp-content/uploads/2012/09/7630379504_66e7baa517_o_c_s.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1383" title="Foto: seven resist" src="http://urbanize.at/wp-content/uploads/2012/09/7630379504_66e7baa517_o_c_s.jpg" alt="" width="3888" height="2592" /></a>Sich abseits von klassischen Organisationsformen aktiv und kritisch in und an der Stadt beteiligen, Räume besetzen und in Anspruch nehmen, gesellschaftspolitische Entwicklungen vorantreiben und das Recht auf selbstbestimmte Lebensformen einfordern — autonome Initiativen wurden und werden von der offiziellen Stadtpolitik meist eher als Störfaktor, denn als wichtiger Impetus zur gesellschaftlichen Entwicklung betrachtet. Dabei wird auch in Wien gerne vergessen, dass mittlerweile etablierte Räume wie die Arena oder das WUK, das Ergebnis von Kämpfen stadtaktiver Menschen sind. Mit der Reihe <em>Get Active! </em>eröffnet die Festivalzentrale eine Bühne für StadtaktivistInnenund bittet zum Gespräch über Arbeit, Anliegen, Motivationen, Visionen und Utopien: Vom internationalen INURA Netzwerk bis zu lokalen Gruppen, vonNeo-InterventionistInnen bis zu alten Hasen, von Freiraum bis Fahrrad.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Samstag, 6. Oktober, 21 Uhr</span>: INURA, International Network for Urban Research and Action + 22 Uhr: IWI Soundsystem</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Mittwoch, 10. Oktober, 21 Uhr:</span> KuKuMA, SCHWEMMLAND/Linz (Christoph Wiesmayr), Platz da!?</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Freitag, 12. Oktober, 21 Uhr:</span> URBANE RAUMPRODUKTION + 22 Uhr: DJ: City Slickers</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Samstag, 13. Oktober, 19 Uhr:</span> BIKE ON! RadaktivistInnen + 21 Uhr: Cycle Cinema Club: Fahrradkino zum Selberstrampeln + 22 Uhr DJ: Viktor Karate</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">GastgeberInnen</span><br />
Christoph Laimer  / Elke Rauth, dérive</p>
]]></content:encoded>
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		<title>laboratoire dérive. Forschungsreisen International</title>
		<link>http://urbanize.at/laboratoire/</link>
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		<pubDate>Thu, 13 Sep 2012 09:05:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[13.10.2012]]></category>
		<category><![CDATA[Stadt-Praxis]]></category>

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		<description><![CDATA[Als jährlicher Fixpunkt des urbanize! Festivals ruft dérive weltweit zur Abhaltung von urbanen Forschungsreisen im Sinne der laboratoire-dérive-Methode auf. Der Zufall bestimmt die Richtung des ziellosen Driftens, geleitet von Plätzen, Straßen und Orten selbst. Dokumentiert wird die urbane Forschungsreise in frei wählbaren Formaten von Wort, Bild, Ton. Die Ergebnisse werden von dérive im Internet zugänglich gemacht.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://urbanize.at/wp-content/uploads/2012/09/labderive_1_c_PhilippBrugner.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1323" title="Foto: PhilippBrugner" src="http://urbanize.at/wp-content/uploads/2012/09/labderive_1_c_PhilippBrugner.jpg" alt="" width="604" height="453" /></a>Als jährlicher Fixpunkt des urbanize! Festivals ruft dérive weltweit zur Abhaltung von urbanen Forschungsreisen im Sinne der laboratoire-dérive-Methode auf. In den 1990er Jahren von der iwi entertainment group aus der Taufe gehoben, die später maßgeblich für die Gründung von dérive – Zeitschrift für Stadtforschung verantwortlich zeichnete, macht <em>laboratoire dérive</em> die Stadt zum Forschungsobjekt.</p>
<p>Inspiriert von der Situationistischen Internationalen und den Theorien Guy Debords sowie der Idee der Psychogeographie, bestimmt der Zufall die Richtung des ziellosen Driftens, geleitet von Plätzen, Straßen und Orten selbst. Es gibt nichts und alles zu erforschen, in einem weitgehend planungs- und erwartungslosen Zustand. Dokumentiert wird die urbane Forschungsreise in frei wählbaren Formaten von Wort, Bild, Ton. Die Ergebnisse werden von dérive im Internet zugänglich gemacht, um ein anwachsendes, multidimensionales Gedächtnis der Stadt zu formen.</p>
<p>Im Rahmen von urbanize! rufen wir international zur Abhaltung von laboratoire dérive Forschungsreisen auf:</p>
<p>1. BILDET FORSCHUNGSBANDEN<br />
2. DOKUMENTIERT MIT ALLEN MITTELN<br />
3. LASST DIE WÜRFEL ENTSCHEIDEN<br />
4. ERGEBT EUCH DER PSYCHOGEOGRAPHIE<br />
5. TEILT EURE FORSCHUNGSERGEBNISSE</p>
<p><a title="laboratoire dérive" href="http://urbanize.at/laboratoire-derive/laboratoire-derive-rules/" target="_blank">Spielregeln, Forschungsergebnisse und Informationen<br />
</a><a title="laboratoire derive" href="http://urbanize.at/laboratoire-derive/laboratoire-derive-rules/" target="_blank">Rules of the Game and Information</a></p>
<p>Zum Abschluss des laboratoire dérive Laden wir alle TeilnehmerInnen und Interessierten ab 18 Uhr in die Zentrale (Schraubenfabrik | 2., Lilienbrunngasse 18) zum Austauschen und Datentransfer ein.<br />
Die gesammelten Daten bitte mitbringen!</p>
<p><strong>Join the worldwide laboratoire dérive collection!</strong></p>
<p>We would like to collect and document all laboratoire dérive drifts in order to build a worldwide collection of the city in permanent transformation. If you are planning to organize a laboratoire dérive drift let us know &#8211; we will happily spread the word to the laboratoire dérive community! Please send your material licensed under Creative Commons 3.0 to dérive.<br />
Information and contact: <a href="mailto:laboratoire@derive.at">laboratoire@derive.at</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>FAHRRAD-DÈRIVE</h3>
<p>Dieses Jahr wird es im Rahmen des laboratoire dérive auch einen Fahrrad-dérive in Wien geben.<br />
Treffpunkt ist am 13. Oktober um 13 Uhr am Burgtor beim Heldenplatz (1. Bezirk)</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1553" title="FAHRRAD-DERIVE | Foto: City Cycling School" src="http://urbanize.at/wp-content/uploads/2012/09/20121013-Fahrrad-Derive-Wien-Urbanize-City-Cycling-School1.png" alt="" width="1280" height="729" /></p>
<p>Alle Infos unter:<br />
<a title="fahrrad derive" href="http://www.citycyclingschool.at/fahrrad_derive2012/" target="_blank">http://www.citycyclingschool.at/fahrrad_derive2012/</a><br />
mit <strong>Bernhard Dorfmann</strong>, City Cycling School</p>
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		<title>Zentrale — nightline</title>
		<link>http://urbanize.at/zentrale-nightline/</link>
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		<pubDate>Wed, 12 Sep 2012 17:00:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[05.10.2012]]></category>
		<category><![CDATA[06.10.2012]]></category>
		<category><![CDATA[08.10.2012]]></category>
		<category><![CDATA[09.10.2012]]></category>
		<category><![CDATA[10.10.2012]]></category>
		<category><![CDATA[11.10.2012]]></category>
		<category><![CDATA[12.10.2012]]></category>
		<category><![CDATA[13.10.2012]]></category>
		<category><![CDATA[Zentrale | Nightline]]></category>
		<category><![CDATA[Zentrale]]></category>

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		<description><![CDATA[Die »Zentrale« in Form einer Zwischennutzung soll während der 10 Festivaltage einen utopischen Raum und ein urbanes Experimentierfeld aufmachen, das der Vielzahl an AkteurInnen aus Wissenschaft und Kunst, BesucherInnen und AktivistInnen Raum bietet fürs Kennenlernen und Austauschen, fürs Diskutieren, Referieren und Präsentieren. Ab 18 Uhr öffnet die Festivalzentrale Schraubenfabrik ihre Pforten als verlängertes Wohnzimmer und Ort für Information, Kommunikation und Diskussion.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://urbanize.at/wp-content/uploads/2012/09/44_Bar_Foto_David_Flam_web.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1302" title="Bar | Foto: David Flam" src="http://urbanize.at/wp-content/uploads/2012/09/44_Bar_Foto_David_Flam_web.jpg" alt="" width="1024" height="653" /></a>urbanize! eröffnet 2012 erstmals eine Festivalzentrale als Ort für Diskussion, Austausch und soziale Interaktion. Sie befindet sich in der Schraubenfabrik, <a href="http://maps.google.at/maps?q=Lilienbrunngasse+18,+Wien&amp;hl=de&amp;sll=48.220685,16.38006&amp;sspn=0.388865,1.050568&amp;oq=Lilienbrunngasse+18&amp;hnear=Lilienbrunngasse+18,+Leopoldstadt+1020+Wien&amp;t=m&amp;z=16" target="_blank">2., Lilienbrunngasse 18</a> (Nähe Schwedenplatz, U1, U4)Die »Zentrale« in Form einer Zwischennutzung soll während der 10 Festivaltage einen utopischen Raum und ein urbanes Experimentierfeld aufmachen, das der Vielzahl an AkteurInnen aus Wissenschaft und Kunst, BesucherInnen und AktivistInnen Raum bietet fürs Kennenlernen und Austauschen, fürs Diskutieren, Referieren und Präsentieren. Kurz: Raum um sich gegenseitig schlau zu machen – und vielleicht neue Verbindungen und Allianzen zu schließen auf dem Weg zu einer <em>Stadt für alle</em>.</p>
<p>Zu Gast ist die ur3anize!-Festivalzentrale im rund 300 m<sup>2</sup> großen Erdgeschoß einer ehemaligen Schraubenfabrik im 2. Bezirk. Das nach wie vor unter dem Namen <em>Schraubenfabrik</em> benutzte Fabriksareal ist Ergebnis einer Wunschvorstellung der Gründer Stefan Leitner-Sidl und Michael Pöll: Die Sehnsucht nach einer den eigenen Vorstellungen entsprechenden Arbeitsumgebung in Gesellschaft netter Menschen, die »voneinander lernen, miteinander spielen und allenfalls gemeinsam Aufträge bearbeiten wollen«, war vor 10 Jahren Auslöser für die Gründung der Schraubenfabrik als Co-Working-Space. <em>Stadt selber machen </em>eben.</p>
<p>Als Festival-Knotenpunkt wird die Schraubenfabrik eine Vielzahl an Aktivitäten beherbergen: Untertags finden dort Workshops zu Streetart, Kommunikations-Guerilla, spontanem Theater und Alltagsforschung sowie das Learning-by-Doing-Experiment <em>Urbane Raumproduktionen &#8211; Visionen und Wirklichkeiten </em>statt. Ab 18 Uhr öffnet die <em>Festivalzentrale Schraubenfabrik</em> ihre Pforten als verlängertes Wohnzimmer und Ort für Information, Kommunikation und Diskussion. Zu finden und benützen sind Lars Schmids interaktive Installation <em>Stadt selber machen A-Z (</em>plus Audioguide!), Superbertram mit seinen online-steuerbaren 24/7-Livestream-Kameraaugen, ein KuKuMA Infoladen, eine kleine, feine urbane Filmothek zum Selberschauen, (natürlich) eine dérive-Leseecke und noch einiges mehr. Täglich ab 21 Uhr startet die Zentrale in die <em>Nightline </em>mit Spotlight-Lectures, jeder Menge <em>Hoagascht*</em> mit stadtaktiven Menschen, gediegenen Kamingesprächen bei selbstgebranntem Schnaps, Literatur, Film und Musik.</p>
<p>Und weil es ja immer um Kopf <em>und</em> Körper geht, übernehmen die Bar- und Koch-Kollektive von <em>Das Bäckerei</em> und <em>Gagarin</em> die Abteilung<em> leibliches Wohl</em> – vegetarisch, biologisch und echt selbst gemacht: An den Festivalwochenenden wird aufgekocht, unter der Woche gibt es feine Snacks und Leckereien. Vorbeischauen im Festival-Wohnzimmer lohnt sich also.</p>
<p>Auf bald in der Schraubenfabrik!</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Öffnungszeiten<br />
</span>5. bis 13.10.,  täglich ab 18 Uhr,  Nightline ab 21 Uhr</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Achtung </span><br />
Am Sonntag, 7.10., verlegt die Zentrale ihre Aktivitäten in die <a title="k24h" href="http://urbanize.at/rasender-stillstand/" target="_blank">24 Hour Kampolerta City</a>. Die Schraubenfabrik bleibt daher geschlossen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>*Hoagascht -  geselliges Zusammentreffen mit netten Leuten auf der Hausbank &#8230; oder in der ur3anize! Festivalzentrale</em></p>
<div></div>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>BIKE ON! Radfahren als gesellschaftspolitische Strategie</title>
		<link>http://urbanize.at/bike-on/</link>
		<comments>http://urbanize.at/bike-on/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 12 Sep 2012 15:45:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[13.10.2012]]></category>
		<category><![CDATA[Vortrag | Diskussion]]></category>
		<category><![CDATA[Zentrale | Nightline]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrrad]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentlicher Raum]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Veranstaltung »BIKE ON! Radfahren als gesellschaftspolitische Strategie« widmet sich einen Abend lang mit Präsentationen und Visionen der Zukunft einer rad- und menschengerechten Stadt: Was muss geschehen, um die Bedingungen fürs Radfahren zu verbessern? Welche Konzepte und Ideen existieren? Was können wir tun, um das Ende der autogerechten Stadt zu beschleunigen?
Im Anschluss lädt der Cycle Cinema Club zum Kino zum Selberstrampeln!]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://urbanize.at/wp-content/uploads/2012/09/IMG_8126_select1.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1289" title="Foto: Cycle Cinema Club" src="http://urbanize.at/wp-content/uploads/2012/09/IMG_8126_select1.jpg" alt="" width="3071" height="2047" /></a>Städte wachsen, der Verkehr nimmt zu, das Öl wird knapp und teuer – da hilft nur Radfahren. Ein Fahrrad ist günstig, braucht wenig Platz, macht weder Lärm noch erzeugt es Abgase. Gleichzeitig ist Fahrradfahren gesund und das Rad in Städten (meist) schneller als das Auto und auch die Parkplatzsuche für Radfahrer gestaltet sich nur äußerst selten schwierig. So gesehen ist es kein Wunder, dass die Zahl der RadfahrerInnen international stetig steigt und ein Umdenken langsam aber sicher in die Gänge kommt, selbst wenn RadfahrerInnen in viel zu vielen Städten von der Politik jahrelang eher bekämpft als unterstützt wurden.</p>
<p>Trotzdem ist die autogerechte Stadt vielerorts noch Realität und die Verteilungskämpfe um den städtischen Raum gehen gerade erst los. Die schleichende Erosion der Vormachtstellung des automobilen Individualverkehrs ist da und dort bemerkbar und in Vorzeige-Städten wie Kopenhagen bereits manifest. In Wien spürt man das Ende dieser Ära seit geraumer Zeit am ehesten durch die aufgeheizte Stimmung: RadfahrerInnen müssen regelmäßig Beschimpfungen über sich ergehen lassen, wenn sie sich AutofahrerInnen gegenüber nicht demütig, sondern als gleichberechtigte VerkehrsteilnehmerInnen verhalten. Auch die populistische Boulevard-Debatte um Fahrrad-Rowdys und die Forderung nach Kennzeichen für Räder sind weitere Anzeichen.</p>
<p>Als positive Entwicklung sind die immer zahlreicher werdenden Initiativen zu sehen, die sich dem Fahrradfahren als kulturelles und gesellschaftspolitisches Statement verschrieben haben: Critical Mass, IG Fahrrad, Bike Kitchen, Bicycle Film Festival oder Cycle Cinema Club sind nur einige derer, die an der Etablierung des Rades als echter Alternative arbeiten. Der Abend widmet sich mit Präsentationen und Visionen der Zukunft einer rad- und menschengerechten Stadt: Was muss geschehen, um die Bedingungen fürs Radfahren zu verbessern? Welche Konzepte und Ideen existieren? Was können wir tun, um das Ende der autogerechten Stadt zu beschleunigen?</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Ab 19 Uhr<br />
</span>Präsentationen, Diskussion von Ideen und Konzepten und Zukunftsgespräche mit Wiener Rad-AktivistInnen, Fahrradinitiativen und Lobby-Gruppen:</p>
<p><a title="bikekitchen" href="http://bikekitchen.net/index.php/Home">BikeKitchen</a><br />
<a title="City Cycling School" href="http://www.citycyclingschool.at/">City Cycling School</a><br />
<a title="Cycle Cinema Club" href="http://cyclecinemaclub.wordpress.com/">Cycle Cinema Club</a><br />
<a title="IG Fahrrad" href="http://lobby.ig-fahrrad.at/">IG Fahrrad</a><br />
<a title="Indyact Bike it on!" href="http://www.indyact.at/bikeiton.htm">Indy Act</a><br />
<a title="STC - Smarter than Car" href="http://www.stcbj.com/en">STC &#8211; Smarter Than Car</a></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"> Ab 21 Uhr<br />
</span>CYCLE CINEMA CLUB<br />
Kino zum Selberstrampeln - Ein engagiertes und tretfreudiges Publikum ist Voraussetzung für den Kinobetrieb. Free Workout inklusive!<br />
Der <strong>Cycle Cinema Club </strong>ist ein Kino der ungewöhnlichen Art. Der Strom, der für die Vorführung notwendig ist, wird mit Hilfe speziell konstruierter E-Bikes vom Publikum erzeugt. Das Projekt versteht sich als Aufruf, sich kreativ und aktiv mit seiner Umwelt auseinanderzusetzen und soll auch als Möglichkeit für KünstlerInnen genutzt werden, ihre Arbeiten zu präsentieren.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"> Ab 22 Uhr<br />
</span>BICYCLE-DJ-LINE mit Viktor Karate</p>
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		</item>
		<item>
		<title>[Your] Right to the City. Vom Recht im öffentlichen Raum</title>
		<link>http://urbanize.at/your-right-to-the-city/</link>
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		<pubDate>Wed, 12 Sep 2012 15:32:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[06.10.2012]]></category>
		<category><![CDATA[Vortrag | Diskussion]]></category>
		<category><![CDATA[Zentrale | Nightline]]></category>
		<category><![CDATA[Intervention]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentlicher Raum]]></category>
		<category><![CDATA[Recht auf Stadt]]></category>
		<category><![CDATA[Streetart]]></category>

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		<description><![CDATA[Was darf man eigentlich im öffentlichen Raum? Was ist erlaubt? Was verboten? Antworten auf diese Fragen geben der Vortrag »Vom Recht im öffentlichen Raum« und die von dérive, riko - Rechtsinfo Kollektiv und KuKuMA erstellte Rechtefibel »[Your] Right to the City«. Die Broschüre ist als Toolbox gedacht, die Rechtslagen hinter den vielfältigen Nutzungen des öffentlichen Raumes erläutert und durch Wissenstransfer die Aktivierung gesellschaftlichen Engagements und die Entwicklung von soziokulturellen Praktiken fördern soll.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://urbanize.at/wp-content/uploads/2012/09/Gehsteig_Festival_c_GehsteigGuerrilleros.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1278" title="Foto: Gehsteig Guerrilleros" src="http://urbanize.at/wp-content/uploads/2012/09/Gehsteig_Festival_c_GehsteigGuerrilleros.jpg" alt="" width="2560" height="1920" /></a>Mitbestimmung und Gestaltung des Lebensraums Stadt sind eng mit Wissen um Rechte, Möglichkeiten und Formen zivilgesellschaftlichen Engagements verknüpft. Auch für räumliche Aushandlungsprozesse existieren Methoden und Werkzeuge zur Entwicklung vielfältiger Aktionen und Aneignungsformen. Oft sind es künstlerische Interventionen an der Schnittstelle zum Urbanismus, die vormachen wie einfallsreich der öffentliche Raum bespielt und genutzt werden kann bzw. könnte.</p>
<p>Auch die Liste aktivistischer Erscheinungsformen zivilgesellschaftlicher Teilhabe scheint zunehmend länger zu werden. Von Guerilla Gardening und Knitting, Graffiti und anderen Ausdrucksformen von Street Art, über Flash Mobs, Pop-up Events, Auftischen und Tafeln im öffentlichen Raum wie Permanent Breakfast oder Schaniparking bis zu Hausbesetzungen: Die Aneignungen des urbanen Raumes sind vielfältig und weiten sich im Lichte einer immer breiteren Auseinandersetzung mit dem Lebensraum Stadt zunehmend aus.</p>
<p>Ebenso breit wie die aktionistische Palette ist auch der theoretische Diskurs zu Umnutzung, Mehrfachnutzung und Aneignung urbaner Räume. Aber: Was darf man eigentlich im öffentlichen Raum? Was ist erlaubt? Was verboten? Was liegt im Graubereich dazwischen?</p>
<p>Antworten auf diese Fragen geben der Vortrag »Vom Recht im öffentlichen Raum« und die von dérive, riko &#8211; Rechtsinfo Kollektiv und KuKuMA erstellte Rechtefibel »[Your] Right to the City«, die an diesem Abend präsentiert wird. Die Broschüre ist als Toolbox gedacht, die Rechtslagen hinter den vielfältigen Nutzungen des öffentlichen Raumes erläutert und durch Wissenstransfer die Aktivierung gesellschaftlichen Engagements und die Entwicklung von soziokulturellen Praktiken – von städtischer Alltagsnutzung bis zum künstlerischen Ausloten urbaner Möglichkeitsräume – fördern soll.</p>
<div>
<p><span style="text-decoration: underline;">Vortrag<br />
</span>Walter Fuchs, Rechtswissenschaftler und Kriminologe<br />
<span style="text-decoration: underline;">Präsentation<br />
</span>Angelika Adensamer, Rechtsinfo Kollektiv<br />
<span style="text-decoration: underline;">Moderation<br />
</span>Elke Rauth, dérive</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Walter Fuchs<br />
</strong>ist Rechtswissenschaftler und Kriminologe und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Rechts- und Kriminalsoziologie Wien. Derzeit ist er Stipendiat der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (APART). Seine Arbeits- und Forschungsschwerpunkte sind: Rechtssoziologie, Soziologie abweichenden Verhaltens und sozialer Kontrolle, Recht und Alter, Wirtschafts- und Staatskriminalität. <a title="Institut für Rechts- und Kriminalsoziologie" href="http://www.irks.at/institut/mitarbeiterinnen/walter-fuchs/" target="_blank">www.irks.at</a></p>
<p><strong>Angelika Adensamer<br />
</strong>ist Aktivistin und Mitglied bei <a title="RIKO" href="http://www.at.rechtsinfokollektiv.org" target="_blank">riko &#8211; Rechtsinfo Kollektiv</a></p>
</div>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Call: k24h &#8211; kampolerta city</title>
		<link>http://urbanize.at/call-kampolerta/</link>
		<comments>http://urbanize.at/call-kampolerta/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 12 Sep 2012 09:52:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://urbanize.at/?p=1261</guid>
		<description><![CDATA[Im Rahmen des urbanize! Festivals simuliert kampolerta unter tatkräftiger Beteiligung von BesucherInnen und KünstlerInnen Stadt für 24 Stunden, nicht nur in ihrer gebauten Form, sondern auch in den sozialen Prozessen, die einer Stadt zugrunde liegen und ihr erst Urbanität verleihen.
Gesucht werden Interessierte, die sich am Projekt beteiligen, mit bauen, Ideen austauschen und mit diskutieren wollen.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://urbanize.at/wp-content/uploads/2012/09/collage-wohnwagen-tagende_kurz1.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1272" title="Foto: kampolerta" src="http://urbanize.at/wp-content/uploads/2012/09/collage-wohnwagen-tagende_kurz1.jpg" alt="" width="2592" height="2790" /></a><br />
<strong>Aufruf zum Mitmachen bei k24h<br />
</strong><strong>24 hour kampolerta city!</strong></p>
<p>7. Oktober 2012, 11:00 &#8211; 23:00, im Rahmen des internationalen Festivals für urbane Erkundungen UR3ANIZE! STADT SELBER MACHEN<br />
Ort: Wien, aufgelassene Autobahnrampe @48.204406,16.430147<br />
ca. 200m von Station U2 Donaumarina, zwischen Süd-Ost-Tangente A23 und Kleingarten &#8220;Grünland&#8221; im Prater, ca. ggü. Kleingartenparzelle 25, Grünlandgasse</p>
<p>k24h ist künstlerisches Experiment und Forschungsgegenstand zugleich, geleitet von der Frage: Wie viel Stadt ist an nur einem einzigen Tag herstellbar? kampolerta simuliert Stadt für 24 Stunden, nicht nur in ihrer gebauten Form, sondern auch in den sozialen Prozessen, die einer Stadt zugrunde liegen und ihr erst Urbanität verleihen. Auf dem Brachland einer Autobahnrampe wird an bestehende Strukturen angedockt. Einem von seiner Nutzung entleertem Raum wird für einen Tag wieder Leben eingehaucht.</p>
<p>Die Intervention wird mit ihrem zeitlich kompakten Format eine Dichte an Erfahrungen auch für alltägliche urbane Prozesse hervorbringen und daher zu einem besonderen Lernen und Verstehen von städtischer Praxis beitragen. Wir wollen Energie selbst herstellen, über selbstbestimmtes Bauen und Leben nachdenken, Diskussion zum Umgang mit soziopolitischen und demokratiebildenden Prozessen anregen und fördern.</p>
<p><strong>Wir suchen Interessierte,</strong><br />
die sich an dem Projekt beteiligen, mit bauen möchten, Ideen austauschen, einbringen und mitdiskutieren wollen. Wir sind auch vorab neugierig und freuen uns daher im Vorfeld über eure Wünsche, Visionen, Träume und Utopien für eine Stadt an nur einem Tag &#8211; für k24h! Per Mail oder Post an kampolerta unter</p>
<p><a title="Kampolerta Mail" href="mailto:kampolerta@gmx.net" target="_blank">kampolerta@gmx.net</a>,  <a title="Kampolerta Facebook" href="http://www.facebook.com/kampolerta" target="_blank">www.facebook.com/kampolerta</a></p>
<p>oder einfach spontan zu k24h am 7. 10. zwischen 11:00 &#8211; 23:00 vorbeikommen. Bitte folgendes mitbringen: Werkzeug, gute Laune, Freunde, Interessierte,&#8230;</p>
<p><em>k24h wird unterstützt von KÖR &#8211; Kunst im öffentlichen Raum Wien, Asfinag, dérive – Verein für Stadtforschung</em></p>
<p>___________________________</p>
<div>
<p><strong>Call to </strong><strong>participate at k24h<br />
</strong><strong>24 hour kampolerta city!<br />
</strong>October 7th, 2012, 11am &#8211; 11pm, as part of the international festival for urban explorations UR3ANIZE! DO IT YOURSELF CITY<br />
Location: Vienna, abandoned highway exit @48.204406,16.430147<br />
approx. 200m from Metro-Station U2 Donaumarina, between the highway A23 and allotment &#8220;Grünland&#8221; in Prater Recreation Area, opposite of garden plot 25, Grünlandgasse</p>
<p>k24h is at the same time an artistic experiment and subject of the research lead by the question: How much of a city is contrivable at only one day? Based upon the thesis that urbanity is constituted by built form as well as by social processes, kampolerta simulates an urban fabric for 24 hours. On the abandoned land of a former highway exit we will connect to our surrounding structures. k24 will breathe new life into a place of lost functionality.</p>
<p>The intervention will create dense experiences of everyday urban processes with its compact format limited to time. This will contribute to an exceptional learning and understanding of urban practice. We intend to produce our own energy, to think on self-determined building an living, to discuss about and foster the making socio-political and democratic processes.</p>
<p><strong>Everyone who is interested in participating<br />
</strong>in this project and to exchange views and ideas is welcome to join: Beforehand we are curious about your wishes, visions, dreams and utopias for a city that exist for one day &#8211; for k24h! Please email us or post at</p>
<p><a title="Kampolerta Mail" href="mailto:kampolerta@gmx.net" target="_blank">kampolerta@gmx.net</a>, <a title="Kampolerta Facebook" href="http://www.facebook.com/kampolerta" target="_blank">www.facebook.com/kampolerta</a></p>
<p>or simply join us spontaneously on October 7th, 2012, 11am-11pm Please bring your tools, good mood, friends etc with you!</p>
<p><em>k24h is supported by KÖR &#8211; Kunst im öffentlichen Raum Wien, Asfinag, dérive – Verein für Stadtforschung</em></p>
</div>
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		<title>Call: Stadt selber machen A-Z</title>
		<link>http://urbanize.at/call-a-z/</link>
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		<pubDate>Thu, 06 Sep 2012 19:39:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[Für das urbanize!-Festival entwickelt Lars Schmid, Performance-Künstler aus Wien, eine  „Wörterbuchinstallation“ zum Festival-Thema „Stadt selber machen“: Gesucht werden noch Begriffe und kurze Texte rund um das „Stadt-selber-Machen“ (von A wie Aneignung bis Z wie Zweckentfremdung), Deadline für die Einreichung ist der 20. September!]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://urbanize.at/wp-content/uploads/2012/09/c_Brian-Flanigan.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1275" title="Aneignung | Foto: Brian Flanagan" src="http://urbanize.at/wp-content/uploads/2012/09/c_Brian-Flanigan.jpg" alt="" width="4272" height="2856" /></a>Für das urbanize!-Festival entwickelt Lars Schmid, Performance-Künstler aus Wien, eine  „Wörterbuchinstallation“ zum Festival-Thema „Stadt selber machen“: Begriffe und kurze Texte rund um das „Stadt-selber-Machen“ (von A wie <em>Aneignung</em> bis Z wie <em>Zweckentfremdung</em>) werden auf große Pappkarten (ca. 60x60cm) gedruckt, die beim Festival aufgehängt und zum Lesen von den BesucherInnen abgenommen werden können. Dabei wird auf die Vorderseite der Karten der Begriff und eine kurze Definition gedruckt und auf die Rückseite ein ausführlicherer Wörterbucheintrag.</p>
<p>Als „Guide“ durch das Wörterbuch dient eine Audio-Ebene (die man über Kopfhörer in der Installation anhören kann): Alle Kurzdefinitionen der Begriffe werden eingelesen und zu einem Querfeldein-Kurztrip durch das Wörterbuch montiert. Die Audio-Ebene funktioniert als Einstieg in die Installation, wer mehr zu einzelnen Begriffen wissen will, nimmt sich die entsprechende Karte und liest.</p>
<p><strong>Für das Stadt selber machen A-Z werden noch TeilnehmerInnen gesucht, die Einträge bzw. Artikel schreiben (Deadline 20. September). </strong></p>
<p>Hier findet Ihr eine <a title="Stadt selber machen A-Z" href="http://urbanize.at/wp-content/uploads/2012/09/a-z.pdf" target="_blank">Liste mit Begriffen des A-Z und einen Beispieltext</a> (&#8220;T wie Trampelpfad&#8221;; die grau-gedruckten Listen-Begriffe sind bereits vergeben). Ihr könnt einen Eintrag zu den Begriffen auf der Liste schreiben oder eigene Begriffe hinzufügen und das &#8220;Stadt selber machen A-Z&#8221; damit erweitern. Credits werden selbstverständlich genannt.</p>
<p><strong>Vorgaben für die Wörterbucheinträge:</strong></p>
<p>- Kurzdefinition (max. 300 Zeichen), Querverweise zu anderen Begriffen<br />
- Eintrag (max: 2500 Zeichen). Interessant wären z.B. Herkunft des Begriffs, seine heutige Bedeutung und auch die Kritik daran.<br />
- Auch bis zu 3 Fotos können dem Artikel hinzugefügt werden.</p>
<p><strong>Kontakt und Information:<br />
</strong>Lars Schmid<br />
<a href="mailto:lars.schmid@red-park.net">lars.schmid@red-park.net<br />
</a>+43 699 172 583 40<br />
<a href="http://www.alltagsforschung.org/">www.alltagsforschung.org</a></p>
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		<title>Taking the Academy to the Streets!</title>
		<link>http://urbanize.at/taking-the-academy-to-the-streets/</link>
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		<pubDate>Fri, 31 Aug 2012 12:35:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[12.10.2012]]></category>
		<category><![CDATA[13.10.2012]]></category>
		<category><![CDATA[14.10.2012]]></category>
		<category><![CDATA[Stadt-Praxis]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Nachbarschaft]]></category>
		<category><![CDATA[temporär]]></category>

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		<description><![CDATA[Was passiert, wenn die Akademie ihre angestammten Räume verlässt und ein verstreutes Netzwerk temporärer Nutzungen bespielt? Studierende der Plattform Geographie, Landschaft und Städte der Akademie der Bildenden Künste präsentieren mit der Ausstellung „Taking the Academy to the Streets!“ Szenarien und Strategien für eine „Grätzelakademie“ als kollaborative Wissens- und Stadtproduktion und Katalysator für nachbarschaftliche Begegnungen. ]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://urbanize.at/wp-content/uploads/2012/08/120621_image_06.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-974" title="Ausstellung | Foto: IKA" src="http://urbanize.at/wp-content/uploads/2012/08/120621_image_06.jpg" alt="" width="2485" height="1754" /></a>Der Akademie der bildenden Künste steht die Generalsanierung ihrer Räume im Hansen-Bau am Schillerplatz ins Haus. Das Institut für Kunst und Architektur sieht den Auszug der Akademie während der Sanierung als Chance, die Gemäuer des Elfenbeinturmes zu verlassen und sich auf die Stadt einzulassen, die Typologie einer Universität zu überdenken und Experimente zu wagen. Alternativ zur geplanten temporären Umsiedlung in die Wirtschaftsuniversität entwickelten Studierende 2012 Szenarien zur Nutzung leer stehender Erdgeschoßlokale im 15. Bezirk und Etablierung einer dezentralen Akademie, die „In“ und „Mit“ der Nachbarschaft die Stadt erforscht und Situationen für städtische Transformationsprozesse schafft.</p>
<p>Ausgehend vom Versuch latente städtische Ressourcen zu aktivieren, präsentieren Studierende der Plattform Geographie, Landschaft und Städte beim urbanize! Festival 2012 ihre Ergebnisse in Form eines Hinterhof-Parcours und einer Ausstellung im 15. Bezirk: Stadterneuerung als Akteure und nicht nur als Planer, Partizipation und Planung nicht als Gegensatzpaar, sondern als zu verhandelnde Formate. Das Netzwerk temporärer Nutzungen als Katalysator für nachbarschaftliche Begegnungen, sowie kollaborative Wissens- und Stadtproduktion.</p>
<p>urbanize! 2012 zeigt die Studierendenprojekte in zwei Lokalen am Sparkassaplatz: Von der Entwicklung lokaler Tauschökonomien basierend auf bestehenden Nachbarschaftsnetzen, über Aneignungsprozesse mikro-urbaner Räume bis zu leer stehenden Geschäftslokalen als Eingangsportale zu einer vernetzten Hinterhoflandschaft, die verborgene Räume in der Stadt auftut.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ausstellung: „Taking the Academy to the Streets!“<br />
</strong>Ausstellungseröffnung, Freitag, 12. Oktober, 17:30 Uhr</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Ausstellungsdauer und Interventions-Programm vor Ort</span>:<br />
Samstag 13. und Sonntag 14. Oktober, jeweils von 11:00 -18:00 Uhr<br />
Ort: 15., Sparkassaplatz 1 &#8211; Ehemaliges Restaurant Eberhardt und Papertown</p>
<p>Projektpräsentation für ein Netzwerk temporärer Nutzungen als Katalysator für nachbarschaftliche Begegnungen und kollaborative Wissens- und Stadtproduktion: Von der Entwicklung lokaler Tauschökonomien, in welchen &#8211; basierend auf existierenden Nachbarschaftsinitiativen &#8211; räumliche und infrastrukturelle Ressourcen auf Zeit geteilt werden, über Aneignungsprozesse mikro-urbaner Räume bis zur Konzeption leer stehender Geschäftslokale als Eingangsportale zu einer vernetzten Hinterhoflandschaft. Das Projekt wird in Form eines Parcours quer durch die Blöcke über Zäune und Mauern hinweg vor der Ausstellungseröffnung unmittelbar erfahrbar.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Plattform für Geographie, Landschaft, Städte<br />
</strong><strong>Institut für Kunst und Architektur, Akademie der bildenden Künste Wien<br />
</strong>Lehrende: Stefan Gruber, Lisa Schmidt-Colinet;<br />
Studierende:  Jonathan Averbuch, Laurenz Berger, Molly-Jo Braddon, Ashwini Ching, Jochen Brandhuber, Märtins Duselis, Balazs Fenyes, Christopher Ghouse, Ferdinand Grund, Alois Hehenberger, Peter Jakowitsch, Cora Kaindl, Blerim Kurtishi, Miriam Pollak, Michelle Schreuder, Jasmin Schwarz, Admir Selimovic, Christian Wagner, Barbara Weber, Maximilian Weidacher</p>
<p><em>Mit der freundlichen Unterstützung von der </em><a href="http://www.gbstern.at/teams/gb61415/"><em>GB*6/14/15</em></a><em>, der Gebäudeverwaltung Denk und </em><a href="http://www.papertown.at/"><em>Papertown</em></a><em>. </em><em>Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem </em><a href="http://ika.akbild.ac.at/"><em>Institut für Kunst und Architektur der Akademie der bildenden Künste Wien</em></a><em>. </em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>!!! AUSGEBUCHT !!! Hinterhof-Parcours 1150</title>
		<link>http://urbanize.at/hinterhof-parcours/</link>
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		<pubDate>Fri, 31 Aug 2012 12:08:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[12.10.2012]]></category>
		<category><![CDATA[Stadt-Praxis]]></category>
		<category><![CDATA[Nachbarschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Parcours]]></category>
		<category><![CDATA[temporär]]></category>
		<category><![CDATA[Zwischennutzung]]></category>

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		<description><![CDATA[Was passiert, wenn die Akademie ihre angestammten Räume verlässt und ein verstreutes Netzwerk temporärer Nutzungen bespielt? Studierende der Plattform Geographie, Landschaft und Städte der Akademie der Bildenden Künste präsentieren mit „Hinterhof-Parcour 1150“ und der anschließenden Ausstellungseröffnung „Taking the Academy to the Streets!“ Szenarien und Strategien für eine „Grätzelakademie“ als kollaborative Wissens- und Stadtproduktion und Katalysator für nachbarschaftliche Begegnungen. ]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://urbanize.at/wp-content/uploads/2012/08/img_2448_lsc_klein.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-963" title="Parcour | Foto: IKA" src="http://urbanize.at/wp-content/uploads/2012/08/img_2448_lsc_klein.jpg" alt="" width="2480" height="1654" /></a>Der Akademie der bildenden Künste steht die Generalsanierung ihrer Räume im Hansen-Bau am Schillerplatz ins Haus. Das Institut für Kunst und Architektur sieht den Auszug der Akademie während der Sanierung als Chance, die Gemäuer des Elfenbeinturmes zu verlassen und sich auf die Stadt einzulassen, die Typologie einer Universität zu überdenken und Experimente zu wagen. Alternativ zur geplanten temporären Umsiedlung in die Wirtschaftsuniversität entwickelten Studierende 2012 Szenarien zur Nutzung leer stehender Erdgeschoßlokale im 15. Bezirk und Etablierung einer dezentralen Akademie, die „In“ und „Mit“ der Nachbarschaft die Stadt erforscht und Situationen für städtische Transformationsprozesse schafft.</p>
<p>Ausgehend vom Versuch latente städtische Ressourcen zu aktivieren, präsentieren Studierende der Plattform Geographie, Landschaft und Städte beim urbanize! Festival 2012 ihre Ergebnisse in Form eines Hinterhof-Parcours und einer Ausstellung im 15. Bezirk: Stadterneuerung als Akteure und nicht nur als Planer, Partizipation und Planung nicht als Gegensatzpaar, sondern als zu verhandelnde Formate. Das Netzwerk temporärer Nutzungen als Katalysator für nachbarschaftliche Begegnungen, sowie kollaborative Wissens- und Stadtproduktion.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Hinterhof-Parcours 1150: „Ein gewöhnlicher Weg durch das Grätzel“<br />
</strong>Freitag, 12. Oktober, Start: 16:00, Sechshauser Strasse 36, 1150 Wien</p>
<p>Ein Parcours quer durch die Blöcke, über Zäune und Mauern hinweg gewährt Einblicke in vernetzte Hinterhoflandschaften und verborgene Räume in der Stadt. Im Anschluss Ausstellungseröffnung „Taking the Academy to the Streets!“. Achtung: Der Parcour führt über Mauern und Zäune, Schwindelfreiheit und entsprechende körperliche Fähigkeiten nötig!</p>
<p>Anmeldung: <a href="mailto:mail@urbanize.at">mail@urbanize.at</a>, Kennwort: Parcour</p>
<p><em><em>Im Anschluss: Eröffnung <a title="Ausstellung" href="http://urbanize.at/wp-admin/post.php?post=973&amp;action=edit" target="_blank">&#8220;Taking the Academy to the Streets!&#8221;</a></em></em><em><em>, ein Ausstellungs- und Interventionsprogramm des Instituts für Kunst und Architektur der Akademie der bildenden Künste Wien. 15., Sparkassaplatz 1 &#8211; Ehemaliges Restaurant Eberhard und Papertown, 17:30 Uhr</em></em></p>
<p><em></em><strong><br />
</strong></p>
<p><strong>Plattform für Geographie, Landschaft, Städte<br />
</strong><strong>Institut für Kunst und Architektur, Akademie der bildenden Künste Wien<br />
</strong>Lehrende: Stefan Gruber, Lisa Schmidt-Colinet;<br />
Studierende:  Jonathan Averbuch, Laurenz Berger, Molly-Jo Braddon, Ashwini Ching, Jochen Brandhuber, Märtins Duselis, Balazs Fenyes, Christopher Ghouse, Ferdinand Grund, Alois Hehenberger, Peter Jakowitsch, Cora Kaindl, Blerim Kurtishi, Miriam Pollak, Michelle Schreuder, Jasmin Schwarz, Admir Selimovic, Christian Wagner, Barbara Weber, Maximilian Weidacher</p>
<p><em>Mit der freundlichen Unterstützung von der </em><a href="http://www.gbstern.at/teams/gb61415/"><em>GB*6/14/15</em></a><em>, der Gebäudeverwaltung Denk und </em><a href="http://www.papertown.at/"><em>Papertown</em></a><em>. </em><em>Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem <a title="IKA" href="http://ika.akbild.ac.at/" target="_blank">Institut für Kunst und Architektur der Akademie der bildenden Künste Wien</a>. </em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Urbane Raumproduktionen – Visionen &amp; Wirklichkeiten</title>
		<link>http://urbanize.at/urbane-raumproduktionen/</link>
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		<pubDate>Thu, 30 Aug 2012 13:49:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[06.10.2012]]></category>
		<category><![CDATA[Stadt-Praxis]]></category>
		<category><![CDATA[Vortrag | Diskussion]]></category>
		<category><![CDATA[Workshop]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentlicher Raum]]></category>
		<category><![CDATA[Raumproduktion]]></category>
		<category><![CDATA[Urbane Praxis]]></category>

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		<description><![CDATA[Was entsteht, wenn WER, WIE, WO, WARUM (im öffentlichen Raum) interveniert? lautet die Fragestellung der Lectures, Talks und Praxis-Workshops zu den Möglichkeiten urbaner Raumproduktion. VeranstalterInnen und TeilnehmerInnen nähern sich via „Learning by Doing“ auf theoretischer und experimenteller Ebene dem „Stadt selber machen“: Praktiken der Intervention und Raumproduktion werden in diesem gemeinsamen Workhshop von SKUOR und ÖGS erdacht, erprobt, diskutiert und reflektiert. ]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-923" title="Lucky Town | Foto: SKUOR" src="http://urbanize.at/wp-content/uploads/2012/08/Lucky-town_c_OEGS_SKUOR_ER.jpg" alt="" width="528" height="396" /></p>
<p>Zum Auftakt der Workshop-Reihe stellen AkteurInnen ihre künstlerische, aktionistische und interventionistische Praxis vor und werfen Spotlights auf unterschiedliche Dimensionen der Raumproduktion. Dabei sollen drei Ebenen von „Visionen und Wirklichkeiten urbaner Raumproduktionen“ diskutiert werden:</p>
<p><strong>Wahrnehmung und Umdeutung</strong>: Wer nimmt Raum wie und auf welchen Ebenen (visuell, auditiv, kinästhetisch, olfaktorisch, …) wahr? Wie können Wahrnehmungen verändert und somit Raum umgedeutet werden?</p>
<p><strong>Gelebter vs. konzipierter Raum</strong>: Welche Wünsche werden auf den Raum projiziert und wie verhalten sich diese zur alltäglichen Nutzung? Wie gelangt man von Wunsch und Vision zur Realisierung?</p>
<p><strong>Individuelle und kollektive Zugänglichkeit und Teilhabe</strong>: Welche sichtbaren und unsichtbaren Grenzen manifestieren sich im Stadtraum? Wie können diese aufgebrochen und umgedeutet werden? Welche Aneignungs- und Gestaltungsmöglichkeiten gibt es auf individueller, welche auf kollektiver Ebene?</p>
<p>Gemeinsam erfolgt die Bündelung von räumlich-konkreten, theoretisch-reflexiven und visionären Fragestellungen, aus denen heraus im Rahmen der Workshop-Tage Interventionen angedacht, entwickelt und erprobt werden. Den Abschluss bildet eine Spotlight-Präsentation mit Erfahrungsaustausch im Rahmen der urbanize! Nightline in der Zentrale: <em>Was ist entstanden, als WER, WIE, WO, WARUM interveniert hat? </em>Das Workshop-Programm „Urbane Raumproduktionen“ wird konzipiert und durchgeführt von den SoziologInnen Cornelia Dlabaja, Florian J. Huber und Carmen Keckeis von der ÖGS &#8211; Sektion Soziale Ungleichheit, in Zusammenarbeit mit Johanna Aigner/Raumplanung, Anja Steglich/Landschaftsarchitektur und Tihomir Viderman/Architektur-Urbanismus für SKuOR &#8211; Arbeitsbereich für Stadtkultur und Öffentlicher Raum.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Geladene Gäste:</span><strong><br />
Günther Friesinger</strong>, Monochrom<br />
<strong>Kristina Kölblinger</strong>, <strong>Yvonne Kaufmann</strong>, Silo<br />
<strong>Korinna Lindinger</strong>, freischaffende Künstlerin<br />
<strong>grundstein und Frank Gassner</strong>, freischaffender Künstler<br />
<strong>Christina Nemec</strong>, Klangkünstlerin, comfortzone<br />
<strong>Theresa Schütz</strong>, Gehsteig Guerrilleros<br />
<strong>Robert Foltin</strong>, Aktivist und Philosoph</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Programmablauf:<br />
</strong>Verbindliche Teilnahme an der Auftaktveranstaltung, Sa, 6.10.2012, 14:00 Uhr, danach individuelle Teilnahme an den offenen Werkstätten und Talks je nach Interesse und zeitlichen Ressourcen.</p>
<p>Sa, 6.10. 2012, 14-18h | Lectures und Talks @ Zentrale<br />
So, 7.10. 2012, 10-18h | Offene Werkstatt 1 @ 24 Hour Kampolerta City<br />
Mo, 8.10. 2012, 11-17h | Offene Werkstatt 2 @ Zentrale<br />
Di, 9.10. 2012, 10-17h | Lectures, Talks &amp; Interventionen @ urbaner Raum<br />
Mi, 10.10. – Do, 11.10. 2012 | Interventionen @ urbaner Raum<br />
Fr, 12.10. 2012, 21h | Get Active! Abschluss-Präsentation @ Zentrale</p>
<p>Der Workshop steht allen InteressentInnen offen. Die Auftaktveranstaltung am Samstag ist obligatorisch, die weiteren Termine können je nach geplanter Intervention individuell gestaltet und wahrgenommen werden. Die Interventionen werden am Freitag in einer Abschlusspräsentation vorgestellt und besprochen. Verbindliche Anmeldung unter: <a href="mailto:mail@urbanize.at">mail@urbanize.at</a>, Kennwort: Raumproduktion</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><em>Österreichische Gesellschaft für Soziologie – ÖGS | </em><em>Sektion „Soziale Ungleichheit“ – Schwerpunkt Stadt und soziale Ungleichheit</em><em><br />
</em></strong>Die Frage nach sozialer Ungleichheit ist eine Kernfrage der Soziologie. Als „Querschnittsmaterie“ kommt der Ungleichheitsforschung in zahlreichen soziologischen Forschungs- und Arbeitsfeldern eine große Bedeutung zu, so auch in der Stadtforschung. Im <a title="Stadt und Soziale Ungleichheit" href="http://sozialeungleichheit.wordpress.com/arbeitsschwerpunkte-der-sektion/" target="_blank">Schwerpunkt <em>Stadt und soziale Ungleichheit</em></a> werden soziale Ungleichheiten in urbanen Kontexten aus einem interdisziplinären Blickwinkel bearbeitet. Der Themenkomplex wird über den universitären Kontext hinausgehend diskutiert, um neue Perspektiven und Ansätze zu entwickeln.</p>
<p><strong><em>SKuOR &#8211; Arbeitsbereich für Stadtkultur und Öffentlicher Raum<br />
</em></strong><strong><em>Interdisciplinary Centre for Urban Culture and Public Space<br />
</em></strong><a title="Skuor" href="http://skuor.tuwien.ac.at/" target="_blank">SKuOR</a> besteht seit 2008 als Pilotprojekt an der Fakultät für Architektur und Raumplanung an der TU Wien. Das Lehr- und Forschungsprogramm ist an der interdisziplinären Analyse, Diskussion und Darstellung der Verflechtungen von Stadtkulturen, öffentlichen Räumen, und städtischen Planungs- und Gestaltungspraktiken orientiert. Es geht der Frage nach, wie Stadtplanung öffentliche Räume als Sozialräume stärken kann, und wie Kultur in Städten zur Stimulierung sozialen Austausches beitragen kann.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wenn KünstlerInnen in die Stadt intervenieren</title>
		<link>http://urbanize.at/in-die-stadt-intervenieren/</link>
		<comments>http://urbanize.at/in-die-stadt-intervenieren/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 30 Aug 2012 13:16:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[14.10.2012]]></category>
		<category><![CDATA[Stadt-Praxis]]></category>
		<category><![CDATA[Intervention]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentlicher Raum]]></category>
		<category><![CDATA[Partizipation]]></category>
		<category><![CDATA[Spaziergang]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://urbanize.at/?p=918</guid>
		<description><![CDATA[Warum greifen KünstlerInnen in den Alltag einer Stadt und deren BewohnerInnen ein? Welcher Strategien und Handlungsformen bedienen sie sich? Welche Auswirkung haben künstlerische Interventionen auf den Stadtraum, welche die Stadt auf die künstlerische Praxis? Diesen Fragen geht ein Spaziergang zu Orten künstlerischer Interventionen nach. Abschließend gibt ein „permanent breakfast“ die Möglichkeit, die Dynamiken künstlerischer Stadtinterventionen aus den letzten 50 Jahren zu reflektieren. ]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://urbanize.at/wp-content/uploads/2012/08/141011_ecm_permbreakf_Tschechien_c_Heinrich-Reinhart-.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-919" title="Permanent Breakfast Tschechien | Foto: Heinrich Reinhart" src="http://urbanize.at/wp-content/uploads/2012/08/141011_ecm_permbreakf_Tschechien_c_Heinrich-Reinhart-.jpg" alt="" width="1621" height="966" /></a>Warum greifen KünstlerInnen in den Alltag einer Stadt und deren BewohnerInnen ein? Welcher Strategien und Handlungsformen bedienen sie sich? Welche Auswirkung haben künstlerische Interventionen auf den Stadtraum, welche die Stadt auf die künstlerische Praxis? Diesen Fragen geht ein Spaziergang zu Orten künstlerischer Interventionen nach. Abschließend gibt ein „permanent breakfast“ die Möglichkeit, die Dynamiken ausgewählter künstlerischer Stadtinterventionen aus den letzten 50 Jahren zu reflektieren – und dabei selbst Teil einer Intervention im öffentlichen Raum zu werden.</p>
<p>Der Spaziergang ist eine Weiterführung der von TeilnehmerInnen des „ecm &#8211; educating curating managing“-Lehrgangs der Universität für angewandte Kunst Wien initiierten Ausstellung „Mit sofortiger Wirkung &#8211; Künstlerische Eingriffe in den Alltag“, das 2012 eine Komposition von 30 Positionen im project space karlsplatz der Kunsthalle wien zeigte. Allen gezeigten Arbeiten waren künstlerische Ansätze gemeinsam, die versuchten, die Abläufe und Routinen des urbanen Alltags sichtbar zu machen, zu unterlaufen oder zu brechen. Dabei wurden Bezüge und Verknüpfungen zwischen Projekten hergestellt, die seit den 1960er Jahren in den Alltag europäischer Städte eingegriffen haben. Im Rahmen des urbanize! Festivals 2012 lädt /ecm10-12 dazu ein, den Orten der Stadtinterventionen nachzugehen und darüber flanierend ins Gespräch zu kommen. Zum Abschluss lädt der Spaziergang zum partizipativen Format „permanent breakfast“, das Anlass bietet zu diskutieren und bei Speis und Trank interventionistisch zu erfahren, welche Wirkungen künstlerische Eingriffe in den Stadtraum entfalten können.</p>
<p><strong>/ecm 10-12, KuratorInnen-VermittlerInnen-Kollektiv<br />
</strong>Isabelle Blanc (FR), Franziska Bettac (DE), Kerstin Hosa (AT), Elisabeth Lacher (AT), Chiara Riccardi (IT).</p>
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		<title>Zwischennutzung</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Aug 2012 12:31:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[09.10.2012]]></category>
		<category><![CDATA[Vortrag | Diskussion]]></category>
		<category><![CDATA[Zentrale | Nightline]]></category>
		<category><![CDATA[Leerstand]]></category>
		<category><![CDATA[Raumaneignung]]></category>
		<category><![CDATA[Zwischennutzung]]></category>

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		<description><![CDATA[Ist Zwischennutzung die eierlegende Wollmilchsau auf die Kulturinitiativen, die lokale Wirtschaft und Stadtpolitik gewartet haben oder drohen Gentrification und Instrumentalisierung? Wofür und für wen ist Zwischennutzung sinnvoll? Und: Wie könnte ein Nutzungskonzept für Wien aussehen?
]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em><a href="http://fried.bplaced.net"><img class="alignnone size-full wp-image-928" title="Foxhouse Wien | Foto: Alexander Fried" src="http://urbanize.at/wp-content/uploads/2012/08/Foxhouse_c_Alexander_Fried_Web.jpg" alt="" width="1024" height="706" /></a>Zwischennutzung</em> taucht als Schlagwort &#8211; mit meist positiver Konnotation &#8211; seit etlichen Jahren in den unterschiedlichsten Debatten auf. Der Grund dafür liegt auf der Hand: Ökonomische Transformationen hinterließen und -lassen umfangreichen Leerstand in Form von Industriebrachen, Erdgeschosslokalen und Bürobauten. Die Ideen für Nachnutzungen sind zahlreich und reichen vom Kulturzentrum in der alten Fabrik, über Arbeitsräume für die <em>Creative Class</em> bis zum Hotelzimmer in der ehemaligen Schneiderei. Zwischennutzung ist aber keineswegs durchgehend positiv zu sehen: Eines der Probleme  – und das wird immer klarer – liegt im „Zwischen“, sowohl für die NutzerInnen als auch für eine sozial verträgliche Stadtentwicklung: Die strategische Instrumentalisierung von ZwischennutzerInnen zur Aufwertung von Gebäuden und Vierteln, in manchen Städten auch zur Abwehr von Besetzungen, findet längst als Teil der Gentrification-Debatte ihren Niederschlag. Vorschläge zur Erweiterung des Konzeptes in Richtung differenzierter Nachnutzungsstrategien und generellem Leerstandsmanagement häufen sich.</p>
<p>In Wien klappt das Zueinanderfinden von Leerstand und temporärer Nutzung bisher nur äußerst eingeschränkt: Steuerliche Absonderlichkeiten, die den Leerstand lukrativer machen als das Vermieten, Vorurteile gegen unkonventionelle Nutzungen und unflexible Bauvorschriften stellen nur einige der Hürden dar. Wie in vielen anderen Städten bereits Realität, enthält daher das rot-grüne Wiener Regierungsabkommen den Plan für eine Zwischennutzungs-Agentur, die koordinierend eingreift und Möglichkeiten für NutzerInnen schafft.</p>
<p>Wofür und für wen ist Zwischennutzung aber eigentlich gut? Was kann das Konzept leisten und wo liegen Gefahren? Welche positiven internationalen Beispiele existieren bereits und wie könnte ein Nutzungskonzept für Wien aussehen?</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Best Practice Impulse und Diskussion mit:</span></p>
<p><strong>Jaap Draaisma</strong>, urban Ressort, Amsterdam<br />
<strong>Daniel Schnier, Michael Ziehl</strong>, ZZZ Bremen<br />
<strong>Bettina Leidl,</strong> departure<br />
<strong>Mara Verlič</strong>, TU Wien<br />
<strong>Jutta Kleedorfer</strong>, Stadt Wien</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Moderation</span>: Elke Rauth/dérive</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Eine Veranstaltung in Kooperation mit <a href="http://www.departure.at" target="_blank">departure - Die Kreativagentur der Stadt Wien</a>. </em></p>
<p>Foto: <a title="Alexander Fried" href="http://fried.bplaced.net" target="_blank">Alexander Fried</a></p>
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		<title>Oliver Hangl: Spectacolo!</title>
		<link>http://urbanize.at/oliver-hangl-spectacolo/</link>
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		<pubDate>Thu, 30 Aug 2012 12:00:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[14.10.2012]]></category>
		<category><![CDATA[Intervention]]></category>
		<category><![CDATA[Diskurs]]></category>
		<category><![CDATA[Performance]]></category>
		<category><![CDATA[Stadt selber Machen]]></category>

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		<description><![CDATA[Oliver Hangl lädt im Rahmen des urbanize! Festivals zu einer fünfteiligen Serie von Lectures zum Thema „Stadt selber machen“. Den Hörsaal für die Kurz-Vorträge bildet die "Joker"-Attraktion im Wiener Prater. Eine Vergnüngungsfahrt lang hört das physisch extrem beanspruchte Publikum die für dieses Setting exklusiv geschriebenen Vorträge über Funkkopfhörer.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://urbanize.at/wp-content/uploads/2012/08/urbanize_Joker_5.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-894" title="Joker | Foto: dérive" src="http://urbanize.at/wp-content/uploads/2012/08/urbanize_Joker_5.jpg" alt="" width="569" height="480" /></a></p>
<p>Der Wiener Performance- und Medienkünstler Oliver Hangl lädt im Rahmen des ur3anize! Festivals 2012 zu einer fünfteiligen Serie von wissenschaftlichen Spot-Light-Lectures zum Thema »Stadt selber machen«. Den Hörsaal für die Kurz-Vorträge bildet die »Joker«-Attraktion im Wiener Prater, von der es heißt: „In luftige Höhen katapultiert, fühlen sich Wagemutige im Joker als wären sie auf einem fliegenden Teppich unterwegs. Links, rechts, runter, rauf und dabei immer hurtig im Kreis — der Joker demonstriert eindrucksvoll was unter Fliehkraft wirklich zu verstehen ist.“ (Wiener Prater)</p>
<p>Eine rund 4-minütige Vergnügungsfahrt lang hört das physisch extrem beanspruchte Publikum die für dieses Setting exklusiv geschriebenen Vorträge rund um das »Stadt selber machen« über Funkkopfhörer. Oliver Hangl provoziert in diesem fliegenden Hörsaal einen Wahrnehmungskonflikt: Er setzt die Physis gegen den Intellekt an und koppelt das hedonistische Erlebnis mit der Vermittlung von akademischen Diskursen. Die Kurz-Vorträge werden von den VerfasserInnen live vorgetragen.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"> Zu Gast im fliegenden Hörsaal sind:</span></p>
<p><strong>Robert Foltin,</strong> Autor, Philosoph; u.a. Grundrisse. Zeitschrift für linke Theorie und Debatte<br />
<strong>Sabine Knierbein</strong>, SKuOR — Interdisciplinary Centre for Urban Culture and Public Space, Wien<br />
<strong>Lilli Licka</strong>, Landschaftsarchitektin, Institutsvorstand Institut für Landschaftsarchitektur / BOKU, Wien<br />
<strong>Maren Richter</strong>, Kuratorin, Kunstkritikerin, Linz; Intendantin der REGIONALE XII<br />
<strong>Robert Temel</strong>, Architekturtheoretiker, Wien; Initiative für gemeinschaftliches Bauen und Wohnen</p>
<p><strong>Oliver Hangl</strong> bewegt sich in performativen Disziplinen und medialen Räumen ebenso wie in den klassischen Ausstellungsräumen der bildenden Kunst. Realitätsbrüche, Verdoppelungen und Zwischenwelten markieren seine aktuellen Arbeiten, die nicht an ein Medium gebunden sind. Zahlreiche orts- und kontextspezifische, teils partizipatorische Projektrealisierungen im öffentlichen Raum. Seit Anfang 2008 betreibt er den Projektraum <a title="Olliwood" href="http://www.olliwood.com/k48.html" target="_blank">&#8220;k48 – Offensive für zeitgenössische Wahrnehmung&#8221;</a> in Wien.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Surfacing Naschmarkt</title>
		<link>http://urbanize.at/surfacing-naschmarkt/</link>
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		<pubDate>Thu, 23 Aug 2012 09:30:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[13.10.2012]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Intervention]]></category>
		<category><![CDATA[Klangkunst]]></category>
		<category><![CDATA[Markt]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentlicher Raum]]></category>

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		<description><![CDATA[Zeitreise am Naschmarkt: Filmische Aufnahmen öffnen Blicke in das Wien einer vergangenen Zeit und bringen das Marktgeschehen zurück an seinen Ursprungsort. Einen Abend lang überziehen filmische Projektionen unter klangkünstlerischer Begleitung eine Fassade am Naschmarkt, entführen in den Alltag von Wiens bekanntester Genussmeile.  
]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://urbanize.at/wp-content/uploads/2012/08/Abb_1_Marktaufseher1.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-455" title="Marktaufseher 1960er | Foto: F.V. Iversen/Media Wien" src="http://urbanize.at/wp-content/uploads/2012/08/Abb_1_Marktaufseher1.jpg" alt="" width="3683" height="2729" /></a>Märkte sind zentrale Orte einer Stadt, an denen es gleichermaßen zu sozialen Begegnungen wie zum Austausch von Waren kommt. Der Wiener Naschmarkt wurde in unterschiedlichsten Formen filmisch dokumentiert – frühe Filmaufnahmen, Amateur-, und Werbefilme zeigen die Vielfältigkeit des Lebens dort.<br />
Frühe Filmaufnahmen führen an den Umschlagplatz Naschmarkt im Jahr 1908 und mitten hinein ins Treiben zwischen den Ständen. Fünfzig Jahre später begleiten wir den Arbeitstag eines Marktaufsehers, dessen Kontrollgänge und Blicke hinter die „Kulissen“, während eine Familie aus dem vierten Bezirk ihren gewohnten Weg zum Gemüsehändler ihres Vertrauens auf Super8 dokumentiert.</p>
<p>Die Intervention <em>Surfacing Naschmarkt </em>bringt das Geschehen zurück an seinen Ursprungsort: Einen Abend lang wird eine Fassade am Naschmarkt von filmischen Projektionen überzogen und klangkünstlerisch bespielt. Die <em>Expanded Cinema</em> Aktion schafft so eine direkte Verbindung von kollektivem Gedächtnis und städtischem Raum und demonstriert, wie öffentlicher Raum sich durch Nutzung und Umnutzung zu einem Ort der Diskussion und Intervention wandeln kann.</p>
<p><strong>Carina Lesky<br />
</strong>Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Ludwig Boltzmann Institut für Geschichte und Gesellschaft im FWF-Projekt „<a title="Amateurfilm" href="http://geschichte.lbg.ac.at/en/amateur-film-archeology " target="_blank">Archäologie des Amateurfilms</a>“ sowie dem DOC-team Projekt „KünstlerIn als RaumplanerIn“. Forschungsschwerpunkte sind Film, Cultural and Urban Studies.</p>
<p><strong>Karin Fest<br />
</strong>Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Ludwig Boltzmann Institut für Geschichte und Gesellschaft in den Projekten „Film.Stadt.Wien“, „Like Seen on the Screen“ und „<a title="Amateurfilm" href="http://geschichte.lbg.ac.at/en/amateur-film-archeology " target="_blank">Archäologie des Amateurfilms</a>“; Forschungsschwerpunkte sind Film and Media Studies, Visual Culture und Filmvermittlung.</p>
<p><strong>Gregor Sebastian Lechner</strong><br />
Grafik- &amp; Produktdesigner, Filmemacher und Musiker. Mitgründer von <a title="Phoenics" href="http://www.phoenics.eu/" target="_blank">Phoenics Creative Studio</a>. Er beschäftigt sich mit visueller und auditiver Gestaltung sowie Filmproduktion, Mediendesign und multidimensionalem Projektionsdesign. Kernprojekt von Gregor Sebastian Lechner ist die Entwicklung von digitalen Litfaßsäulen.</p>
<p><strong>Anamarija Batista<br />
</strong>studierte Kunstgeschichte und Betriebswirtschaftslehre in Wien. Zurzeit arbeitet sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Akademie der bildenden Künste Wien, bei der Kontakt Sammlung der Ersten Group sowie der ERSTEN Stiftung und als Kunstvermittlerin im Architekturzentrum Wien. Ihre Dissertation schreibt sie im Rahmen des DOC-team Projekts &#8220;KünstlerIn als RaumplanerIn“.</p>
<p><strong>Thomas Wagensommerer</strong><br />
Studium der digitalen Medientechnologie, Philosophie und transdisziplinären Kunst (TransArts). Lektor für experimentelle Medien am Institut für Medienproduktion, St. Pölten. Medienkünstler und Komponist in Bereichen der elektroakustischen Musik / Klangkunst / Video / Skulptur / Netz- und Softwarekunst und zu Inhalten wie Räumlichkeit / Körperlichkeit / Zeitlichkeit / Virtualität / Vernetzung / (fehlerhafter) Systematik.</p>
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		<title>!!! AUSGEBUCHT !!! Workshop: Nichts tun ist auch keine Lösung</title>
		<link>http://urbanize.at/nichts-tun/</link>
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		<pubDate>Thu, 23 Aug 2012 08:29:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[10.10.2012]]></category>
		<category><![CDATA[Workshop]]></category>
		<category><![CDATA[Gentrifizierung]]></category>
		<category><![CDATA[Reflexion]]></category>
		<category><![CDATA[Stadterneuerung]]></category>
		<category><![CDATA[Strategien]]></category>
		<category><![CDATA[Urbane Praxis]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn KünstlerInnen und KulturarbeiterInnen in und mit der Stadt arbeiten, taucht schnell der Begriff der „Gentrifizierung“ auf. Auch in Wien wird die Debatte mit hoher Emotionalität geführt. Was aber muss bei der Übertragung des Konzepts auf den Wiener Kontext beachtet werden? Welche Strategien gegen Vereinnahmung und Instrumentalisierung der Kulturschaffenden und für die Aneignung von Freiräumen können entwickelt werden?]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://urbanize.at/wp-content/uploads/2012/08/SOHO-AHOI-Ottakring-Foto-ERDEI-533x4001.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-448" title="Nichts tun ist auch keine Lösung | Foto: sohoinottakring.at/ERDEI" src="http://urbanize.at/wp-content/uploads/2012/08/SOHO-AHOI-Ottakring-Foto-ERDEI-533x4001.jpg" alt="" width="533" height="400" /></a></p>
<p>Wenn KünstlerInnen und KulturarbeiterInnen in und mit der Stadt arbeiten, taucht schnell der Begriff der „Gentrifizierung“ auf: Je nachhaltiger sie sich mit ihrer Arbeit in den urbanen Raum einschreiben, ihren Arbeits- und Lebensraum prägen, desto eher wirken sie dabei als „PionierInnen“ der symbolischen Umwertung. In Wien wird die Debatte um Gentrifizierung anhand von Beispielen wie Brunnen- oder Karmelitermarkt mit hoher Emotionalität geführt. Was aber muss bei der Übertragung des Konzepts auf den Wiener Kontext beachtet werden? Welche Indikatoren können als Grundlage dienen, wo verlaufen die Grenzen zwischen Stadterneuerung und Verdrängung? Welche Strategien gegen Vereinnahmung und Instrumentalisierung und für die Aneignung von Freiräumen können entwickelt werden?</p>
<p>Der Workshop wendet sich an professionelle AkteurInnen, um im Austausch Erfahrungen mit künstlerischer Arbeit in und an der Stadt zu reflektieren, deren Effekte zu diskutieren, Raum- und Arbeits-Bedürfnisse aufzuzeigen sowie die Diskussion aktueller Strategien und Vernetzung anzuregen.</p>
<p>Mit Inputs von <strong>Wolfgang Schneider</strong> (SOHO in Ottakring), <strong>Philipp Rode</strong> (zwoPK, Wien), <strong>Willi Hejda</strong> (IG Kultur Wien), <strong>Theresa Schütz</strong> (TU Wien).</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Moderation</span>: Elisabeth Mayerhofer (FOKUS).</p>
<p>Achtung: Beschränkte TeilnehmerInnenzahl! Verbindliche Anmeldung: <a href="mailto: info@fokus.or.at">info@fokus.or.at</a> !!! AUSGEBUCHT !!!</p>
<p><strong>FOKUS<br />
</strong>die <em>Forschungsgesellschaft für kulturökonomische und kulturpolitische Studien</em> ist eine Plattform der Schnittstelle zwischen Kulturökonomie, Kulturpolitikforschung, künstlerischer Praxis, Kulturmanagement und Kulturpolitik. Seit 1997 arbeitet Fokus zu Fragestellungen wie z.B. Fördersysteme, Urheberrecht, Kultur- und Kreativwirtschaft, Kulturmanagement, Kunst im urbanen Raum und Kulturarbeitsmärkten.</p>
<p><em>Eine Veranstaltung in Kooperation mit <a title="Fokus" href="http://www.fokus.or.at  " target="_blank">FOKUS – Forschungsgesellschaft für kulturökonomische und kulturpolitische Studien</a> und <a title="SOHO" href="http://www.sohoinottakring.at" target="_blank">SOHO in Ottakring</a>.</em></p>
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		<title>Krise und Selbstorganisation: Die Wiener Siedlerbewegung</title>
		<link>http://urbanize.at/wiener-siedlerbewegung/</link>
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		<pubDate>Thu, 23 Aug 2012 08:11:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[11.10.2012]]></category>
		<category><![CDATA[Stadt-Praxis]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstorganisation]]></category>
		<category><![CDATA[Siedlungsbewegung]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtgeschichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Der erinnerungspolitisch ausgerichtete Spaziergang ist fokussiert auf Fragen des Zusammenhangs von Krise und Selbstorganisation, von Bauen und Pädagogik. Anhand der Wieder Siedlungsbewegung wird versucht, ein Stadtentwicklungsmodell jenseits von „oben“ und „unten“ zu skizzieren. Während des Walks werden Texte von und über die Siedlerbewegung gelesen. ]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://urbanize.at/wp-content/uploads/2012/08/urb12_siedlerbewegung_20121011_c_AHSiedlungRosenhügel.jpeg"><img class="alignnone size-full wp-image-1181" title="Siedlerbewegung | Foto: Archiv der AH! Siedlung Rosenhügel" src="http://urbanize.at/wp-content/uploads/2012/08/urb12_siedlerbewegung_20121011_c_AHSiedlungRosenhügel.jpeg" alt="" width="500" height="338" /></a></p>
<p>Die Siedlung Rosenhügel, mit ihrer Künstlersiedlung als Teil einer Gesamtkonzeption, ist in der Geschichte der Wiener Stadtentwicklung ein exemplarisches Beispiel für <em>Stadtentwicklung von unten</em> und das Modell der genossenschaftlichen Organisation. Der erinnerungspolitisch ausgerichtete Walk fokussiert auf Fragen des Zusammenhangs von Krise und Selbstorganisation, von Bauen und Pädagogik, und sucht anhand der Wiener Siedlungsbewegung ein Modell der transversalen Stadtentwicklung zu skizzieren, das die Hierarchie von <em>oben</em> und <em>unten</em> außer Kraft zu setzen sucht. Der Spaziergang bewegt sich anhand von Texten durchs Gelände: Originalquellen der Siedlerbewegung, wie Ausschnitte aus Arbeitsbüchern oder Vereinsregeln, treffen auf Analysen von Klaus Novy und Nader Vossoughian, die die Siedlerbewegung aus urbanistischer und politischer Perspektive wieder entdeckten.</p>
<p><strong>Elke Krasny<br />
</strong>ist Stadtforscherin, Kulturtheoretikerin, Künstlerin, Publizistin und Ausstellungsmacherin. Sie unterrichtet an der Akademie der bildenden Künste Wien in den Bereichen Kunst- und Kulturpädagogik, Didaktik des Visuellen, Architektur, Raum und Umwelt sowie Kunst und Öffentlichkeit. 2006 Gastprofessur an der Ernst-Georg-Heinemann-Stiftung, Universität Bremen. 2008 Lehrbeauftragte an der Universität Salzburg. 1999 gründete sie mit Cynthia Schwertsik Plan B. Sie lebt und arbeitet in Wien.</p>
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		<title>Besitzen? Besetzen!</title>
		<link>http://urbanize.at/besitzen-besetzen/</link>
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		<pubDate>Thu, 23 Aug 2012 08:02:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[06.10.2012]]></category>
		<category><![CDATA[Stadt-Praxis]]></category>
		<category><![CDATA[Alltagsforschung]]></category>
		<category><![CDATA[autonome Räume]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrradtour]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstorganisation]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Stadt[er]forschung 27 widmet sich der Geschichte und Gegenwart autonomer Räume in Wien. Die Route führt per Rad zu Orten autonomer Selbstorganisation, will historisches Wissen in Erinnerung bringen sowie Möglichkeiten und Chancen alternativer Raum- und Selbstorganisation aufzeigen und diskutieren. 
]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://urbanize.at/wp-content/uploads/2012/08/gaga2_besetzungsarchiv_org2.jpeg"><img class="alignnone size-full wp-image-433" title="Gassergasse (GAGA) 1981-1983 | Foto: besetzungsarchiv.org" src="http://urbanize.at/wp-content/uploads/2012/08/gaga2_besetzungsarchiv_org2.jpeg" alt="" width="1024" height="739" /></a>Die Stadt[er]forschung 27 widmet sich der Geschichte und Gegenwart autonomer Räume in Wien. Die Route führt per Rad zu Orten autonomer Selbstorganisation, will historisches Wissen in Erinnerung bringen sowie Möglichkeiten und Chancen alternativer Raum- und Selbstorganisation aufzeigen und diskutieren.<br />
Ausgangspunkt für die Stadt[er]forschung ist die Aegidigasse 13 im 6. Wiener Bezirk, wo sich bis 1988 mit der Aegidi/Spalo eines der legendären besetzten Häuser Wiens befand, und heute ein Kinderspielplatz angesiedelt ist. Von dort erkundet die Stadt[er]forschung ehemalige und gegenwärtige Räume der Selbstorganisation. Die Erkundung will das Bewusstsein für die Geschichte gesellschaftspolitischer Auseinandersetzungen mit »Stadt« schärfen, aktuelle Formen autonomer Lebensentwürfe vorstellen, potentielle Handlungsräume aufzeigen und Austausch und Vernetzung anregen.</p>
<p>Die (voraussichtliche) Route der Stadt[er]forschung: Aegidi/Spalo – Das Bäckerei – Bikekitchen – Epizentrum Lindengasse/Westbahnstraße – Rotstilzchen – Bacherpark – Humboldtgasse – EKH – und gegebenenfalls ein aktueller Hotspot.</p>
<p><strong>Stadt[er]forschung<br />
</strong>deutet ein aktives Element von Sehen, Aufnehmen, Umsetzen an. Seit 2007 dienen die Erkundungen der Selbstaneignung von (Stadt-)Geschichte und der Entwicklung eines kritischen Blicks auf Stadt(-entwicklungen und -planungen). Bisherige Themen waren etwa der Wiener Neustädter Kanal, die Seestadt Aspern, mathematisches und physikalisches Wien, das NS-Konzentrationslager Hinterbrühl oder der Wiener Zentralbahnhof. Interessierte sind eingeladen teilzunehmen und eigenes Wissen über die jeweiligen Orte einzubringen. <a title="no-racism.net" href="http://no-racism.net/thema/113/" target="_blank">Information</a> und <a title="Stadterforschung" href="mailto:stadterforschung@gmx.at" target="_blank">Kontakt</a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Workshop: ARTISTIC RESEARCH UND DIREKTE AKTION</title>
		<link>http://urbanize.at/artistic-research/</link>
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		<pubDate>Thu, 23 Aug 2012 07:50:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[12.10.2012]]></category>
		<category><![CDATA[Workshop]]></category>
		<category><![CDATA[Alltagsforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Forschungsstrategien]]></category>
		<category><![CDATA[Intervention]]></category>
		<category><![CDATA[Methoden]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Institut für Alltagsforschung hat eine Reihe innovativer Forschungstools und -strategien entwickelt, die im Rahmen des Workshops vorgestellt und rund um die Festivalzentrale praktisch erprobt werden, darunter Methoden subversiver Kartierung, Interventionen oder Selbstversuche. 
]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://urbanize.at/wp-content/uploads/2012/08/alltagsforschung_presse_10klein.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-413" title="artistic research und direkte Aktion | Foto: Institut für Alltagsforschung" src="http://urbanize.at/wp-content/uploads/2012/08/alltagsforschung_presse_10klein.jpg" alt="" width="3606" height="2404" /></a>„<em>Das alltägliche Leben ist der Maßstab für alles: Für die Erfüllung oder vielmehr Nicht-Erfüllung der menschlichen Beziehungen; für die künstlerische Forschung; für die revolutionäre Politik.</em>“</p>
<p>Diese Behauptung Guy Debords inspirierte die Gründung des Instituts für Alltagsforschung, das seit 2010 versucht, den „Sensationen des Gewöhnlichen“, den merkwürdigen und unüberschaubaren Phänomenen des alltäglichen Lebens auf die Spur zu kommen. Während zahlreicher Expeditionen erforschte das Institut den Alltag auf deutschen Autobahnen, an Flughäfen oder Campingplätzen. Es untersuchte die Rolle von Shopping und Konsum im Alltag, das Verhältnis von Theater und Alltag oder zuletzt Simulationen und Images des alltäglichen Lebens. Die Ergebnisse dieser künstlerischen Recherchen präsentiert das Institut in Live-Performances und in seinem online-Archiv.</p>
<p>Das Programm des Instituts lautet:<br />
1.: Erforschung des Alltags,<br />
2.: Durchführung direkter Aktionen zur Unterwanderung und Verschönerung des Alltags<br />
3: Revolutionierung der herrschenden alltäglichen Verhältnisse.</p>
<p>Im Laufe seiner Arbeit entwickelte das Institut eine Reihe innovativer und flexibler Forschungstools, die im Rahmen des Workshops vorgestellt und praktisch erprobt werden. Der Schwerpunkt des Workshops liegt auf Techniken „experimenteller Sichtbarmachung“, vor allem auf Methoden subversiver Kartierung, die verborgene (Macht-)Strukturen in alltäglichen Lebensräumen sichtbar machen und Möglichkeitsräume entwerfen können. Mit Hilfe dieser und anderer Forschungsstrategien (wie Interventionen und Selbstversuche) wird gemeinsam mit den Workshop-TeilnehmerInnen ein xs-Forschungsprojekt im Alltag rund um die urbanize!-Festivalzentrale durchgeführt.</p>
<p><strong><em>Institut für Alltagsforschung:<br />
</em></strong>Das <a title="Institut für Alltagsforschung" href="http://www.alltagsforschung.org" target="_blank">Institut für Alltagsforschung</a> wurde 2010 von Lars Schmid und Jörg Thums gegründet, die beide seit 2003 Teil der internationalen Performance-Company <a title="Red Park" href="http://www.red-park.net" target="_blank">red park</a> sind. Das Institut forschte bisher an unterschiedlichen Orten in Deutschland und Österreich, u.a. in Kooperation mit dem Deutschen Theater in Göttingen, urbanize! 2011, WUK Wien und auf zahlreichen Festivals.</p>
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		<title>Partizipation: Möglichkeiten &#8211; Grenzen &#8211; Alternativen</title>
		<link>http://urbanize.at/partizipation/</link>
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		<pubDate>Thu, 23 Aug 2012 07:34:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[10.10.2012]]></category>
		<category><![CDATA[Vortrag | Diskussion]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerbeteiligung]]></category>
		<category><![CDATA[Partizipation]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtentwicklung]]></category>

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		<description><![CDATA[Partizipation als Werkzeug der Stadtplanung und -entwicklung gerät zunehmend in die Kritik. Versuche zur Verbesserung partizipativer Verfahren stehen dem Wunsch, Stadt eigeninitiativ zu gestalten, gegenüber. Was kann Partizipation in Zeiten einer aktiver und selbstbewusster werdenden Zivilgesellschaft leisten? Wie könnte die Zukunft eines gleichberechtigten Miteinanders zwischen BürgerInnen und ExpertInnen aus Planung, Politik und Verwaltung aussehen?
]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://urbanize.at/wp-content/uploads/2012/08/RechtaufStadt_c_RasandeTyskar.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-409" title="Partizipation: Möglichkeiten - Grenzen - Alternativen | Foto: RasandeTyskar" src="http://urbanize.at/wp-content/uploads/2012/08/RechtaufStadt_c_RasandeTyskar.jpg" alt="" width="2592" height="3888" /></a>Partizipation gilt als demokratiepolitisch wichtiges Werkzeug für die Einbindung von StadtbewohnerInnen, wenn es um die Nutzung und Gestaltung öffentlicher Räume und um Projekte der Stadtentwicklung geht. Unzureichende Methodik, mangelhafte Konzeption, verschleierte Absichten und eingeschränkte Möglichkeiten der Mitbestimmung haben jedoch auch die Kritik an Partizipations-Projekten wachsen lassen. Die Folgen sind einerseits Versuche zur Entwicklung verbesserter Formen und Methoden partizipativer Verfahren, andererseits aber auch eine Partizipations-Verweigerung und der Wunsch, städtisches Leben eigeninitiativ zu gestalten – ohne Rücksicht auf marktwirtschaftliche Rahmenbedingungen, verwaltungstechnische Gepflogenheiten und politische Machstrukturen.</p>
<p>Was kann Partizipation in Zeiten einer aktiver und selbstbewusster werdenden Zivilgesellschaft leisten? Welche Methoden und Strategien stehen zur Verfügung, um die Grenzen des von oben für Mitbestimmung vorgesehenen Feldes zu erweitern? Was muss tatsächlich reguliert und kontrolliert werden? Wie kann verhindert werden, dass sich Kommunen aufgrund schwindender Budgets unter dem Stichwort „Bürgerbeteiligung“ ihrer Aufgaben entledigen? Wie kann gesichert werden, dass gesellschaftliche Gruppen ohne Lobby, Netzwerk und sozialem Kapital ihre Interessen einbringen und umsetzen können? Wie könnte die Zukunft eines gleichberechtigten Miteinanders zwischen BürgerInnen und ExpertInnen aus Planung, Politik und Verwaltung aussehen?</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Vortrag und Diskussion mit</span></p>
<p><strong><span>Barbara Emmenegger</span></strong>, Institut für Soziokulturelle Entwicklung, Hochschule Luzern<br />
<span><strong>Niels Boeing</strong></span>, aktiv im Netzwerk »Recht auf Stadt«, Hamburg<br />
<strong>Andrea Breitfuss</strong>, kon-text, GB*Stern 3/11, Wien<br />
<strong>Barbara Holub</strong>, transparadiso, Wien<br />
<strong>Christoph Chorherr</strong>, Abgeordneter der Wiener Grünen, Schwerpunkt Stadtplanung, Verkehr, Energie</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Moderation</span>: Erik Meinharter, dérive</p>
<p><em>Eine Veranstaltung in Kooperation mit der <a title="GB Stern 10" href="http://www.gbstern.at" target="_blank">GB*Stern 10</a>.</em></p>
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		<title>Werten und Verwerten. Ökonomische Grundlagen für ein »Recht auf Stadt«</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Aug 2012 14:21:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[08.10.2012]]></category>
		<category><![CDATA[Vortrag | Diskussion]]></category>
		<category><![CDATA[Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Immobilienspekulation]]></category>
		<category><![CDATA[Recht auf Stadt]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnungspolitik]]></category>

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		<description><![CDATA[Immobilienentwicklung, die in erster Linie der Gewinnmaximierung dient, stellt die Städte zunehmend vor eine Vielzahl an Problemen. Wie aber kann eine städtische Entwicklung initiiert werden, die sich nicht alleine nach Profit, sondern nach realen Bedürfnissen der BewohnerInnen, sozialen und kulturellen Kriterien richtet? ]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://urbanize.at/wp-content/uploads/2012/08/081012_ur3anize_Oekonomie_c_SvenLohmeyer_Web.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-403" title="Ökonomische Grundlagen für ein »Recht auf Stadt« | Foto: Sven Lohmeyer" src="http://urbanize.at/wp-content/uploads/2012/08/081012_ur3anize_Oekonomie_c_SvenLohmeyer_Web.jpg" alt="" width="1024" height="683" /></a>„Die bauliche Entwicklung in großen und weltwirtschaftlich bedeutsamen Städten ist zunehmend von der Entwicklung auf den globalen Finanzmärkten abhängig. Mit der Liberalisierung nationaler Finanzsysteme und der zunehmenden Integration von Finanzmärkten hat die Vermarktlichung von Immobilien einen deutlichen Schub erhalten. Immobilien sind schon immer eine Ware gewesen, aber sie hatten durch ihre räumliche Unverrückbarkeit die Eigenheit, dass ihrem Handel Grenzen gesetzt waren. (…) Die räumlichen Grenzen der Spekulation sind nun gesprengt worden und damit einhergehend hat die Volatilität* in der baulichen Entwicklung zugenommen.“ (Susanne Heeg)</p>
<p>Immobilien, die zunehmend nur mehr als Ware, Investitionsmöglichkeit und Geldvermehrungsmaschine betrachtet werden, abgekoppelt von realen (Markt-)Bedürfnissen und ihren ursprünglichen Funktionen, stellen ein immer schwerwiegenderes Problem für die Entwicklung der Städte dar. Die als „Betongold“ apostrophierten Investments zeigen in vielen Städten bereits weitreichende Folgen für ihre BewohnerInnen – steigende Mietpreisentwicklungen, Investorenarchitekturen oder die Privatisierung öffentlicher Räume sind nur einige der Auswirkungen, welche die Verschiebung der Gestaltungshoheit von den Kommunen zu privaten Developern in Zeiten leerer Stadtkassen markieren. Immer mehr Initiativen fordern daher einen anderen Umgang mit der knappen Ressource Raum. Wie aber kann eine städtische Entwicklung initiiert werden, die sich nicht alleine nach Profit, sondern nach realen Bedürfnissen der BewohnerInnen, sozialen und kulturellen Kriterien richtet? Welche alternativen Modelle auf eigeninitiativer und kommunaler Basis gibt es für eine soziale Wohn- und Bodenpolitik jenseits marktwirtschaftlicher Verwertung? Welche ökonomischen Grundlagen braucht es, um ein „Recht auf Stadt“ für alle zu ermöglichen?</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Impulsvorträge / Best-Practice-Präsentationen / Diskussion mit<br />
</span><strong>Leonie Baumann</strong>, Künstlerin und Rektorin der Kunsthochschule Berlin-Weißensee, Mit-Initiatorin der zivilgesellschaftlichen Berliner Initiative »Stadt neu denken«<br />
<strong>Daniela Brahm</strong>, Künstlerin und Gesellschafterin der ExRotaprint GmbH in Berlin-Wedding, einem alternativen, gemeinnützigen Immobilienprojekt und Standort heterogener Nutzung aus Arbeit, Kunst und Sozialem.<br />
<strong>Susanne Heeg</strong>, Prof. für Geographische Stadtforschung am Inst. für Humangeographie Frankfurt.<br />
<strong>Fritz Oettl</strong>, Architekt, pos architekten, Wien, Schwerpunkt auf Projektentwicklung, Baugruppen, nachhaltige Architektur; Aktivist für ein Mietshäuser Syndikat Österreich.<br />
<strong>Klaus Wolfinger</strong>, Jurist und Konsulent für Projektentwicklung und Bauträgerwesen. Vizepräsident des Öst. Verbandes der Immobilientreuhänder, Delegierter der UEPC (Europ. Bauträgerverband)</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Begrüßung:</span> Dietmar Steiner, Direktor Az W<br />
<span style="text-decoration: underline;">Moderation:</span> Christoph Laimer, dérive</p>
<p><em>Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem <a title="Architektur Zentrum Wien" href="http://www.azw.at" target="_blank">Az W &#8211; Architekturzentrum Wien.</a></em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>* Volatilität bezeichnet einen Schwankungsbereich während eines bestimmten Zeitraums, von Wertpapierkursen, von Rohstoffpreisen, von Zinssätzen oder auch von Investmentfonds-Anteilen. </em></p>
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		<title>Widerständige Raumaneignung</title>
		<link>http://urbanize.at/widerstandige-raumaneignung/</link>
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		<pubDate>Tue, 21 Aug 2012 20:35:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[12.10.2012]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Vortrag | Diskussion]]></category>
		<category><![CDATA[Guy Debord]]></category>
		<category><![CDATA[Henri Lefebvre]]></category>
		<category><![CDATA[Jacques Tati]]></category>
		<category><![CDATA[Klaus Ronneberger]]></category>
		<category><![CDATA[Lecture]]></category>

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		<description><![CDATA[Klaus Ronneberger auf den Spuren von Debord, Lefebvre und Tati: So divergent die Positionen der drei Intellektuellen zwischen Kulturrevolution und -pessimismus erscheinen, so eint doch »der Glaube an eine vitale Widerstandskraft der Menschen gegenüber den Zumutungen der urbanistischen Rationalität«. Vortrag mit Filmausschnitten von Guy Debord und Jacques Tati.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://urbanize.at/wp-content/uploads/2012/08/Playtime_009146_002.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-379" title="Jacques Tati: Playtime | Sammlung des Österreichischen Filmmuseums" src="http://urbanize.at/wp-content/uploads/2012/08/Playtime_009146_002.jpg" alt="" width="3435" height="2552" /></a>Auf den ersten Blick mag es abwegig erscheinen, Parallelen zwischen den kulturpessimistisch angehauchten Filmen des Regisseurs Tati und den kulturrevolutionären Positionen von Debord und Lefebvre herzustellen. Bei näherem Hinsehen lassen sich jedoch gewisse inhaltliche Überschneidungen entdecken. Übergreifend geht es um eine grundlegende Entfremdungskritik an der (kapitalistischen) Moderne und um eine Reflexion, was die sozialräumlichen Effekte von baulichen Umwelten auf menschliche Verhaltensweisen anbetrifft. Zwar divergieren die politischen und ästhetischen Orientierungen der drei Intellektuellen erheblich, was sie aber eint, ist der Glaube an eine vitale Widerstandskraft der Menschen gegenüber den Zumutungen der urbanistischen Rationalität. Während Jacques Tati vor allem auf die spontane Selbstorganisation der Individuen setzt, betonen Henri Lefebvre und Guy Debord stärker die bewusste (politische) Aktion der Subjekte.</p>
<p><em>Direkt im Anschluss an den Vortrag Filmprogramm <a href="http://urbanize.at/derive-paris/">Dérive: Die Geheimnisse von Paris</a> mit Filmen von Guy Debord und Jacques Rivette. </em><em>Darüber hinaus zeigt das Österreichische Filmmuseum am 11.10.2012 Guy Debords „Gesellschaft des Spektakels“ und am 13.10.2012 Jacques Tatis „Playtime“. </em></p>
<p><strong>Klaus Ronneberger<br />
</strong>Studium der Kulturanthropologie und europäischen Ethnologie, der Soziologie und Politikwissenschaften in Frankfurt am Main. In den 1990er Jahren Mitarbeiter am Institut für Sozialforschung (Frankfurt am Main). Heute freier Publizist. 2006-2007 Mitarbeiter der documenta 12. 2008 Gastprofessur an der Universität Kassel. 2010/2011 Lehre an der dortigen Uni.</p>
<p><em>Eine Veranstaltung von urbanize! Internationales Festival für urbane Erkundungen in Kooperation mit dem <a title="Österreichisches Filmmuseum" href="http://www.filmmuseum.at/" target="_blank">Österreichischen Filmmuseum</a>. </em></p>
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		<title>Soziale Bewegung, Film und Stadtteil-Politik</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Aug 2012 20:16:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[14.10.2012]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Arena]]></category>
		<category><![CDATA[Gassergasse]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Urbane Soziale Bewegung]]></category>
		<category><![CDATA[Utopie]]></category>

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		<description><![CDATA[Radikaldemokratische und interventionistische Filmstrategien zur Untermauerung von Forderungen nach anderen Räumen:  Urbane Soziale Bewegungen im Wien der 1970er und 80er Jahre.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://urbanize.at/wp-content/uploads/2012/08/Arena-besetzt-1976-Videogruppe-Arena_Web.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-373" title="Videogruppe Arena: Arena besetzt! 1976" src="http://urbanize.at/wp-content/uploads/2012/08/Arena-besetzt-1976-Videogruppe-Arena_Web.jpg" alt="" width="1024" height="679" /></a>Rudolf Palla <strong>Schlachthof St. Marx (1975) </strong>s/w, 12 min<br />
Videogruppe Arena [Josef Aichholzer, Ruth Beckermann, Franz Grafl] <strong>Arena besetzt! (1976)</strong> s/w, 75 min<br />
Theatergruppe Collage <strong>Autoanbetung (1980) </strong>s/w, 7 min<br />
Medienwerkstatt Wien <strong>Burggarten (1980) </strong>s/w, 18 min<br />
Alexander Pöpperl <strong>Gassergasse (ca. 1982)</strong> Farbe, 12 min</p>
<p>Die Erfahrungen mit der Bedeutung visueller Kommunikation im besetzten ehemaligen Schlachthof St. Marx stimulierten in den 70er Jahren die Gründung von Filmkollektiven, die neuartige, radikaldemokratische und interventionistische Filmstrategien entwickelten. Ebenso wichtig wurden die von der „ARENA“ aufgeworfenen politischen Fragen nach dem konkreten Ort und den räumlichen Praktiken für die Dokumentaristen der sozialen Bewegungen (gedreht wurde meist – wie etwa im Fall von Alexander Pöpperls <em>Gassergasse</em> – auf Super 8). Sie haben Anteil an einer politischen Richtungsänderung: von den Global-Strategien des „alten“ Radikalismus hin zum Kampf um die „anderen Orte“, der den urbanen Teil der neuen sozialen Bewegungen kennzeichnet. Vielleicht beginnt es aber auch schon mit Rudolf Pallas Dokumentation aus den frühen 70er Jahren, die den Schlachthof St. Marx noch in vollem Betrieb zeigt …</p>
<p><em>Einführungen:</em><strong><em> Siegfried Mattl, </em></strong>Leiter des Ludwig Boltzmann Instituts für Geschichte und Gesellschaft, <em>und</em><strong><em> Werner Michael Schwarz</em></strong><em>, </em>Historiker, Kurator am Wienmuseum,<em> im Gespräch mit </em><strong><em>Manfred Neuwirth</em></strong><em>, </em>Regisseur und Medienkünstler,<em> </em><strong><em>Rudolf Palla, </em></strong>Filmemacher und freier Autor,<strong><em> </em></strong><em>und </em><strong><em>Alexander Pöpperl, </em></strong>Fotograf und Filmdokumentarist<em> [angefragt].</em></p>
<p><em>Gestaltet vom <a title="Österreichisches Filmmuseum" href="http://www.filmmuseum.at/" target="_blank">Österreichischen Filmmuseum</a> und dem <a title="Ludwig Boltzmann Institut" href="http://geschichte.lbg.ac.at/" target="_blank">Ludwig Boltzmann Institut für Geschichte und Gesellschaft</a>.</em></p>
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		<title>Schmalfilmspuren: Mit Amateuren durch die Stadt</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Aug 2012 20:00:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[13.10.2012]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Amateure]]></category>
		<category><![CDATA[Avantgarde]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtgeschichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Filmische Stadtgeschichte(n) zwischen 1925 und 2012:  Amateur-Kurzfilme treffen auf Wiener Avantgarde und Stadtbilder des offiziellen Wien. Zu Gast bei Karin Fest und Carina Lesky: Arash T. Riahi und Manfred Schwaba.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://urbanize.at/wp-content/uploads/2012/08/Wien-Stadt-meiner-Traeume-1960-HS-Produkton_Web.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-366" title="HS Produktion: Wien Stadt meiner Träume, 1960 " src="http://urbanize.at/wp-content/uploads/2012/08/Wien-Stadt-meiner-Traeume-1960-HS-Produkton_Web.jpg" alt="" width="768" height="576" /></a>Familie Loebenstein <strong>So leben wir (1974) </strong>Farbe, 6 min<strong><br />
</strong>Familie Gebauer <strong>Berggasse, Teil 1 (1970er Jahre) </strong>Farbe, Ausschnitt: ca. 3 min<br />
Kurt Kren<strong> 5/62 Fenstergucker, Abfall etc. (1962) </strong>Farbe, 5 min<br />
Anonym<strong> [Alltagsleben] (1933–38) </strong>s/w, Ausschnitt: ca. 5 min<br />
Kurt Steinwendner <strong>Dafür haben’s Geld (1958)</strong> s/w, 2 min<br />
Anonym<strong> Praterstern (1955) </strong>Farbe, 1 min<br />
Familie Gebauer <strong>Berggasse, Teil 3 (1970er Jahre) </strong>Farbe, Ausschnitt: ca. 1 min<br />
Anonym <strong>[Amateuraufnahmen Wien, Frühjahr 1938] (1938) </strong>s/w, 10 min<br />
FÖJ<strong> [Freie Österreichische Jugend] Wiener Festival (1959)</strong> s/w, Ausschnitt: ca. 4 min<br />
Herbert Apfelthaler<strong> 1933. Flughafen Aspern, Eislaufen (1933) </strong>s/w, Ausschnitt: ca. 3 min<br />
Anonym<strong> Rathaus, Rollschuhe, Oktoberfest 1974 (1974) </strong>Farbe, Ausschnitt: ca. 3 min<br />
Manfred Schwaba<strong> Engel-Schuh (2012) </strong>Farbe, 8 min<br />
Herbert Apfelthaler<strong> Prater-Susi (1967) </strong>Farbe, 8 min<br />
Robert Wohlmuth <strong>Wo sind die Millionen? (1925) </strong>s/w, ca. 11 min<br />
HS Produktion <strong>Wien Stadt meiner Träume (frühe 1960er Jahre) </strong>Farbe, 5 min</p>
<p>Amateurfilme bieten einen besonderen Zugang zur Stadt: Die Filmemacher/innen erobern den urbanen Raum nach ihren Gewohnheiten und Interessen – der Blick aus dem Fenster, der Sonntagsspaziergang mit dem Hund. Veränderungen und Irritationen in der Stadt werden festgehalten. Baustellen, Straßenumzüge, Attraktionen im Prater – die Kamera folgt persönlichen Pfaden. Das Besondere im Alltäglichen zeigt sich in vielfältiger Form: Ein Touristenpaar bahnt sich seinen Weg durch die Walzerstadt, die Performance eines Künstlers bricht mit der Routine von Passanten. Das Spektrum des Programms reicht von raren Momentaufnahmen aus den 1920ern über die Transformation des Stadtbildes zu Beginn des Zweiten Weltkriegs bis hin zu Wiener Familienszenen und einem Rollschuhfestival am Rathausplatz auf Super 8. Neben den Arbeiten der AmateurInnen sind in diesem Programm auch Produktionen der Wiener Filmavantgarde und der Gemeinde Wien vertreten.</p>
<p><em>Einführung durch die Filmwissenschaftlerinnen </em><strong><em>Karin Fest</em></strong><em> und </em><strong><em>Carina Lesky</em></strong><em>, im Gespräch mit </em><strong><em>Arash T. Riahi</em></strong><em>, Filmemacher, und </em><strong><em>Manfred Schwaba</em></strong><em>, Landschaftsarchitekt und Filmemacher.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Gestaltet vom <a title="Österreichisches Fillmuseum" href="http://www.filmmuseum.at" target="_blank">Österreichischen Filmmuseum</a> und dem <a title="Ludwig Boltzmann Institut" href="http://geschichte.lbg.ac.at/" target="_blank">Ludwig Boltzmann Institut für Geschichte und Gesellschaft</a>.</em></p>
<p><em>Im Anschluss: <a title="surfacing Naschmarkt" href="http://urbanize.at/surfacing-naschmarkt/" target="_blank">„Surfacing Naschmarkt“</a>, eine filmische Intervention am „Umschlagplatz Naschmarkt“ von Karin Fest und Carina Lesky. U4 Kettenbrückengasse (hinterer Ausgang), <em>19:30 Uhr</em></em></p>
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		<title>Dérive: Die Geheimnisse von Paris</title>
		<link>http://urbanize.at/derive-paris/</link>
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		<pubDate>Tue, 21 Aug 2012 19:33:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[12.10.2012]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Guy Debord]]></category>
		<category><![CDATA[Jacques Rivette]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtgeschichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Guy Debord und Jacques Rivette vereint in filmischer Widerspenstigkeit in den Straßen von Paris: Debords filmisches Gedicht über die Geburt des Situationismus (1959) trifft auf Rivettes improvisiert-phantastisches Szenario vor dem Hintergrund urbaner Umwälzungen samt Nachhall der Ära von Revolte und Terrorismus (1981).]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://urbanize.at/wp-content/uploads/2012/08/Sammlung-Oesterreichisches-Filmmuseum_Le-Pont-du-Nord-1981-Jacques-Rivette_Web.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-357" title="Jacques Rivette: Le Pont du Nord, 1981 | Sammlung Österreichisches Filmmuseum" src="http://urbanize.at/wp-content/uploads/2012/08/Sammlung-Oesterreichisches-Filmmuseum_Le-Pont-du-Nord-1981-Jacques-Rivette_Web.jpg" alt="" width="1024" height="728" /></a></p>
<p><strong>Guy Debord Sur le passage de quelques personnes à travers une assez courte unité de temps (1959) </strong>Kamera: André Mrugalski. s/w, 20 min, Frz. OmdU<strong> </strong></p>
<p><strong>Jacques Rivette Le Pont du Nord (An der Nordbrücke) (1981) </strong>Drehbuch: Rivette, Bulle &amp; Pascale Ogier, Jérôme Prieur, Suzanne Schiffman; Kamera: Caroline Champetier, William Lubtchansky; Musik: Astor Piazzolla; Darsteller: Bulle Ogier, Pascale Ogier, Pierre Clémenti, Jean-François Stévenin. Farbe, 128 min, <strong> </strong>Frz. OmdU</p>
<p>Ausflug nach Paris, Teil 2: Im Anschluss an Klaus Ronnebergers Vortrag präsentiert dieses Programm die Werke zweier französischer Filmemacher, die parallel zueinander (also ohne Berührung) rätselhafte, widerspenstige Kino- und „Stadtpläne“ entwarfen. Debord und Rivette gehörten in den 50er- bis 70er-Jahren konträren Lagern der Pariser Szene an, aber ihre beiden Filme erzählen von einer Lust, die sie teilten. Sie wollten Schnittpunkte erfassen: z. B. zwischen der äußeren Transformation einer Stadt und den Biografien ihrer Bewohner, die sich in solchen Übergängen neu schreiben lassen; zwischen einer unablässigen Vorwärtsbewegung und der Trauer über Verschwundenes; zwischen Zärtlichkeit und Zorn. Debords filmisches Gedicht über die Geburt des Situationismus und Rivettes improvisiert-phantastisches Szenario vor dem Hintergrund der urbanen Umwälzungen um 1980 (samt Nachhall der Ära von Revolte und Terrorismus), geben eine Ahnung von den Bewegungen, die Stadt auch im Inneren der Menschen hervorbringt. (<em>Alexander Horwath</em>)</p>
<p><em>Gestaltet vom <a title="Östereichisches Filmmuseum" href="http://www.filmmuseum.at/" target="_blank">Österreichischen Filmmuseum</a> und dem <a title="Ludwig Boltzmann Institut" href="http://geschichte.lbg.ac.at/" target="_blank">Ludwig Boltzmann Institut für Geschichte und Gesellschaft</a>.</em></p>
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		<item>
		<title>FRIKUP und die Avantgarde</title>
		<link>http://urbanize.at/frikup-und-die-avantgarde/</link>
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		<pubDate>Tue, 21 Aug 2012 19:01:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[11.10.2012]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Avantgarde]]></category>
		<category><![CDATA[Filmmuseum]]></category>
		<category><![CDATA[Ludwig Boltzman Institut]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtgeschichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Gemeinsam mit dem Klub der Kinoamateure Österreichs (KdKÖ) stellt das Filmmuseum den Amateurfilm-Pionier FRIKUP vor. Sein experimenteller Film  »Prater« (1929) etwa bildet einen spannungsvollen Bezug zu den Arbeiten der Wiener Nachkriegsavantgarde, die im Programm mit hochverdichteten Stadterkundungen von Marc Adrian, Kurt Kren und Ernst Schmidt jr. vertreten ist. ]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://urbanize.at/wp-content/uploads/2012/08/Prater-1929-Friedrich-Kuplent_Web.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-351" title="Friedrich Kuplent: Prater, 1929" src="http://urbanize.at/wp-content/uploads/2012/08/Prater-1929-Friedrich-Kuplent_Web.jpg" alt="" width="768" height="576" /></a>Friedrich Kuplent <strong>Prater (1929)</strong> s/w, 14 min<br />
Friedrich Kuplent <strong>Ludi als Filmamateur (1930)</strong> s/w, 8 min<br />
Friedrich Kuplent <strong>Zeppelin in Wien (1931)</strong> s/w, 10 min<br />
Marc Adrian <strong>1. Mai 1958 (1958)</strong> s/w, 4 min<br />
Kurt Kren <strong>3/60 Bäume im Herbst (1960)</strong> s/w, 5 min<br />
Ernst Schmidt jr. <strong>p.r.a.t.e.r. (1963–66)</strong> Farbe und s/w, 19 min<br />
Kurt Kren <strong>33/77 Keine Donau (1977)</strong> Farbe, 9 min<br />
Kurt Kren <strong>49/95 tausendjahrekino (1995)</strong> Farbe, 3 min</p>
<p>Gemeinsam mit dem Klub der Kinoamateure Österreichs (KdKÖ) stellt das Filmmuseum den Amateurfilm-Pionier FRIKUP (Friedrich Kuplent) vor – als Beispiel für ein nicht-industrielles Filmschaffen der 1920er und 30er Jahre, das in Ermangelung einer „klassischen“ Zwischenkriegs-Avantgarde in Österreich, bisher kaum Beachtung erfahren hat. Kuplents experimenteller Film <em>Prater</em> etwa bildet einen spannungsvollen Bezug zu den Arbeiten der Wiener Nachkriegsavantgarde, die hier mit hochverdichteten Stadterkundungen von Marc Adrian, Kurt Kren und Ernst Schmidt jr. vertreten ist. Prater (1929), Ludi als Filmamateur (1930) und Zeppelin in Wien (1931) sind drei höchst unterschiedliche Beispiele für die Formenvielfalt des frühen österreichischen Amateurfilms. Ihr Autor, im Brotberuf Angestellter der Wiener Gaswerke und Mitbegründer des Klubs der Kinoamateure, richtete sein filmisches Interesse vor allem auf die Überwindung technischer Limitierungen und die damit verbundene Eroberung neuer Genres für den Amateurfilm. Während <em>Prater</em> die (trick-)technischen Möglichkeiten des Schmalfilms zur Darstellung von Bewegung auslotet und die Stummfilmgroteske <em>Ludi als Filmamateur</em> die Rituale des Klublebens parodiert, ist <em>Zeppelin in Wien</em> das Dokument der kollektiven Anteilnahme, die dem Luftschiff LZ 127 am 12. Juli 1931 zuteil wurde.</p>
<p><em>Einführung </em><strong><em>Vrääth Öhner</em></strong><em>, Filmwissenschaftler, im Gespräch mit </em><strong><em>Peter Gruber</em></strong><em>, Präsident des KdKÖ. </em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Gestaltet vom <a title="Österreichisches Filmmuseum" href="http://www.filmmuseum.at" target="_blank">Österreichischen Filmmuseum</a> und dem <a title="Ludwig Boltzmann Institut" href="http://geschichte.lbg.ac.at/" target="_blank">Ludwig Boltzmann Institut für Geschichte und Gesellschaft</a>.</em></p>
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		<title>Die Stadt filmen – von unten</title>
		<link>http://urbanize.at/stadt-filmen/</link>
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		<pubDate>Tue, 21 Aug 2012 18:46:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[11.10.2012]]></category>
		<category><![CDATA[12.10.2012]]></category>
		<category><![CDATA[13.10.2012]]></category>
		<category><![CDATA[14.10.2012]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Ludwig Boltzman Institut]]></category>
		<category><![CDATA[Österreichisches Filmmuseum]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtgeschichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Österreichische Filmmuseum und das Ludwig Boltzmann Institut für Geschichte und Gesellschaft widmen sich mit der Gestaltung des urbanize! Filmschwerpunkt 2012 an vier Programmtagen dem Medium Film im Kontext eigenständiger Sicht- und Erzählweisen sowie von Widerstand und Selbstermächtigung im urbanen Raum.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Der Film hat wie kaum ein anderes Medium die Großstadt geprägt und dynamische Wahrnehmungsweisen geschaffen: mehr oder weniger glückliche Einübungen ins urbane Leben. Abseits des Erzählkinos berichten unabhängige, nicht-industrielle Werke wie Amateur-, Dokumentar- oder Avantgardefilme vom Eigensinn und vom widerständigen Potenzial dieses Mediums – sei es durch die Kontingenz der filmischen Bilder, die extreme Kristallisation der Form oder die Fokussierung auf neue politische Gemeinschaften. „Die Stadt filmen – von unten“ bietet einen Querschnitt durch die Möglichkeiten, Stadt anders wahrzunehmen, und das heißt auch: sie sich sinnlich-anders anzueignen. Vom Leitfaden des Kinderspiels in Jacques Rivettes <em>Le Pont du Nord</em> zur Stadt-Expedition der Wiener Amateurin, von den <em>Phantom Rides</em> der frühen Kinoamateure zum Agitationsfilm der „ARENA“-Nachfolger.</p>
<p><a href="http://urbanize.at/wp-content/uploads/2012/08/5_62-Fenstergucker-Abfall-etc_Web.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-334" title="Kurt Kren: 5/6 Fenstergucker, Abfall etc., 1962 | Sammlung Österreichisches Filmmuseum" src="http://urbanize.at/wp-content/uploads/2012/08/5_62-Fenstergucker-Abfall-etc_Web.jpg" alt="" width="1024" height="1459" /></a>Das <a title="Österreichisches Filmmuseum" href="www.filmmuseum.at" target="_blank">Österreichische Filmmuseum</a> und das <a title="Ludwig Boltzman Institut für Geschichte und Gesellschaft" href="http://geschichte.lbg.ac.at" target="_blank">Ludwig Boltzmann Institut für Geschichte und Gesellschaft</a> präsentieren mit Filmen und Gästen Stadtgeschichte(n) von unten und umspannen dabei einen Zeitraum von 1929 bis 2012. Ergänzt werden die vier filmischen Diskursprogramme durch einen <a title="Vortrag Klaus Ronneberger" href="http://urbanize.at/widerstandige-raumaneignung/">Vortrag des Kulturwissenschaftlers Klaus Ronneberger</a> über Jacques Tati, Henri Lefebvre, Guy Debord und die Situationistische Internationale.</p>
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		<title>k24h &#8211; 24 Hour Kampolerta City</title>
		<link>http://urbanize.at/rasender-stillstand/</link>
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		<pubDate>Tue, 14 Aug 2012 19:34:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[07.10.2012]]></category>
		<category><![CDATA[Intervention]]></category>
		<category><![CDATA[Stadt-Praxis]]></category>
		<category><![CDATA[Workshop]]></category>
		<category><![CDATA[Informelle Stadt]]></category>
		<category><![CDATA[Kampolerta]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentlicher Raum]]></category>
		<category><![CDATA[Partizipation]]></category>
		<category><![CDATA[Urbanes Handeln]]></category>
		<category><![CDATA[Utopie]]></category>

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		<description><![CDATA[ACHTUNG! Die Kampolerta City übersiedelt in die Schraubenfabrik, Lilienbrunngasse 18, 1020 Wien. Ab 17.30 Uhr geht's los mit Camping-Vortrag vom Inst. f. Alltagsforschung, Konzert von Living Lache, Zaubernuß und DJ Vapcici und der Verlesung der 24h Kampolerta City Charta plus Aufführung der Stadthymne und: Bennos Fahrradküche Indoor! JOIN US!]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://railslog.com/wp-content/uploads/2012/08/collage-wohnwagen-tagende_kurz.jpg"><img class="size-full wp-image-107 alignnone" title="k24h - 24 Hour Kampolerta City | Foto: Kampolerta" src="http://railslog.com/wp-content/uploads/2012/08/collage-wohnwagen-tagende_kurz.jpg" alt="" width="2592" height="2790" /></a></p>
<p><em>24 hour kampolerta city</em> ist ein künstlerisches Experimentierfeld zur Erprobung einer informellen Stadtgründung in all ihren Facetten. Auf dem Brachland einer Autobahnrampe wird an bestehende Strukturen angedockt. Diesem <em>Trash-Scape, </em>einem von seiner Nutzung entleertem Raum, wird für einen Tag wieder Leben eingehaucht und ephemere Bedeutung verliehen. <em>24 hour kampolerta city</em> &#8211; <em>k24h</em> ist eine Simulation von Stadt in der Stadt und ermöglicht das Durchspielen von selbstorganisiertem urbanem Bauen und Leben.</p>
<p>Die Gründung der 24-Hour-Kampolerta-City erfolgt bei Sonnenuntergang am Sa. 6.10. 2012,  18:23, das Ende des Experiments genau 1 Tag später am So. 7.10. 2012, 18:21. Ab Sonntag 10 Uhr öffnet die 24 Hour Kampolerta City für BesucherInnen mit einer Einladung zum Frühstück. Anschließend fällt der Startschuss zum partizipativen Planen, Bauen, Ideen Tauschen und Entwickeln, Referieren und Diskutieren. Beiträge zur Konstituierung der 24 Hour Kampolerta City als bauliches und gesellschaftspolitisches Experimentierfeld &#8211; ob spontan eingebracht oder im Vorfeld angekündigt &#8211; sind herzlich willkommen.</p>
<p>Ziel der Intervention in ihrer zeitlich kompakten Form, ist das Generieren einer Dichte an Erfahrungen über alltägliche urbane Prozesse und damit eines Beitrags zum Lernen und Verstehen von städtischer Praxis. Durch den rasanten, informellen Städtebau in der <em>k24h</em> wird der begrenzte Zugang zur Ressource Raum ebenso thematisiert wie der Umgang mit soziopolitischen und demokratiebildenden Prozessen in einer spontanen, rasch anwachsenden Stadtgesellschaft. Improvisiertes Bauen von Behausungen und Freiräumen, das Aufteilen und Verfügbarmachen von Territorien, werden dabei vor allem als sozialer Aushandlungsprozess – im Sinne der antiken Polis und Agora – erlebbar. Die spielerische Form der Kunststadt <em>k24h</em> ermöglicht neue Wege des Planens und Denkens, losgelöst von üblichen Handlungszwängen. Damit dient <em>k24h</em> der Erprobung situativen, urbanen Handelns.</p>
<p><strong><a href="http://urbanize.at/wp-content/uploads/2012/09/Aufruf-zum-Mitmachen_Kampolerta.pdf">Aufruf zum Mitmachen</a></strong><br />
<strong> <a href="http://urbanize.at/wp-content/uploads/2012/09/Call-to-partizipate_Kampolerta.pdf">Call to partizipate</a></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">k24h &#8211; 24 HOUR KAMPOLERTA CITY  | PROGRAMM</span></strong></p>
<p><em>k24h &#8211; 24 hour kampolerta city</em> ist eine partizipative Intervention im öffentlichen Raum. Das Programm wird laufend ergänzt, spontane Beiträge vor Ort sind willkommen und erwünscht! Info &amp; Kontakt: <a href="http://kampolerta.blogspot.co.at">Kampolerta</a>, kampolerta@gmx.net</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">SAMSTAG, 06.10.2012</span><br />
</strong><strong><br />
</strong><strong>18.23 </strong>GRÜNDUNG KAMPOLERTA CITY mit Videobotschaft; Infrastrukturmaßnahmen<br />
<strong>23.00 </strong>k24h-SCHLAFSTADT</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">SONNTAG, 07.10.2012</span></strong></p>
<p><strong>10.00 </strong>k24h<strong> </strong>OPENING Frühstück und Eröffnung des BürgerInnenamts | Einbürgerungen mit kampolerta-city-kit | Ausgabe Baumaterialien</p>
<p><strong>11.00 </strong>START DER BAUTÄTIGKEIT</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">11.00 bis 18.00 k24h-24 HOUR KAMPOLERTA CITY ACTIVITIES</span></strong></p>
<p>EXCHANGE &amp; DEBATE: Speaker‘s Corner nutzen für vorbereitete oder spontane (Diskussions-)Beiträge zum „Stadt selber machen“!</p>
<p>BUILDING &amp; LIVING: Wohnmobile von <em>Willi Bus</em>, dem <a href="http://www.alltagsforschung.org/">Institut für Alltagsforschung</a> und temporäre Materialien zum Tauschen und kooperativen Bauen &#8211; Workshop <a title="Urbane Raumproduktionen – Visionen &amp; Wirklichkeiten" href="http://urbanize.at/urbane-raumproduktionen/">URBANE RAUMPRODUKTION</a> in der k24h<br />
<strong></strong></p>
<p>DEMOCRACY &amp; SOCIETY: <em>Demokratiebildung in der spontanen k24h-Gesellschaft</em> mit <a href="http://www.repclub.at">Alexander Emanuely, Republikanischer Club</a> | <em>State of Sabotage Gipfelkonferenz</em><strong> </strong>mit<strong> </strong><a href="http://www.sabotage.at/">Robert Jelinek, Non-President SoS</a> | <em>Crashkurs Esperanto</em><strong> | </strong><em>The City-Banner-Dropping-Workshop! Technische und künstlerische Einführung in das urbane Industrieklettern </em><em>(Klettergurte mitnehmen, falls vorhanden!)</em><strong> </strong></p>
<p>ARTS &amp; CULTURE:  <em>kampolerta-city-hymne: </em>Ad-hoc-Komposition, Uraufführung: 7.10.12, 18:21 | Live beim k24h-Stadtfest:<em> </em><a href="http://www.livinglache.at/"><em>Living Lâche</em></a><em><br />
</em><strong></strong></p>
<p>MEDIA:<strong> </strong> <a href="http://o94.at/radio/sendereihe/derive/">dérive – Radio für Stadtforschung</a>, <a href="http://o94.at/radio/sendereihe/derive/">Radio Orange 94.0</a> | <a href="http://superbertram.com">Superbertram</a> – Public Online CCTV, Georg Schütz |<strong> </strong><a href="http://www.hloch.at/">Fotografie</a> – Johannes Hloch</p>
<p>ENERGY: Fahrradstrom von <a title="indyact" href="http://www.indyact.at/" target="_blank">IndyAct</a><strong></strong></p>
<p>PRODUCTION &amp; CRAFT: DIY-Näh-Workshop (<a href="http://mik22.at/">MIK | Stephanie Sandhäugl, Helmut Preis</a>) | k24h-Souvenir-Produktion (<a href="http://www.kampolerta.blogspot.co.at/">Srdan Ivkovic – kampolerta</a>)<br />
<strong></strong></p>
<p>SUPPLY &amp; SUBSISTENCE: Start mit k24h-Frühstück am 7.10.2012, 10:00: Die k24h-Verpflegung findet via mobiler Küchen  -  Café Gagarin &#8211; Bennos Fahrradküche &#8211; statt. Freiwillige Spenden und Mithilfe erwünscht! Urban Gardening – Bring your own Saatgut!<br />
<strong></strong></p>
<p>SPORTS &amp; GAMES: Boule, Seifenkisten-Rennen, Federball, Tauziehen – mitbringen und SpielpartnerInnen finden!<br />
<strong></strong></p>
<p>ADMINISTRATION: Stadttor/BürgerInnenamt: Einbürgerung mit kampolerta-City-Kit, Ausgabe Baumaterialien, Schwarzes Brett, Tauschbörse | Postamt: „Das Wetter ist schön, das Essen ist gut! Liebe Grüße aus der k24h!“<br />
<strong></strong></p>
<p><strong>18.21 24 HOUR KAMPOLERTA CITY  ist errichtet!<br />
</strong>Uraufführung k24h-hymne und Präsentation der k24h-Charta<br />
<strong></strong></p>
<p><strong>19.00 &#8211; 23.00 k24h-STADTFEST &amp; MUSIK<br />
</strong>k24h <em>site seeing</em>, Musik: Living Lâche, <a title="Zaubernuss" href="http://zaubernussmusic.wordpress.com" target="_blank">Zaubernuss</a>, <a title="Vapcici" href=" http://www.facebook.com/deejay.vapcici" target="_blank">Deejay Vapcici </a></p>
<p><em><strong>kampolerta &#8211; Kollektiv für Landschaftsarchitektur, Kunst und Urbanismus</strong><br />
ergänzt durch seine Aktivitäten normative Planungspraktiken und bieten eine kritische Auseinandersetzung mit urbanen Freiräumen. Das Repertoire von kampolerta reicht über Installationen, Performances im öffentlichen Raum bis hin zu Bespielungen von ungewöhnlichen Freiräumen wie Baulücken, Verkehrsinseln oder vergessenen Märkten. </em>Infos und Kontakt: <a title="www.kampolerta.blogspot.com " href="http://www.kampolerta.blogspot.com " target="_blank">www.kampolerta.blogspot.com</a> | <a title="www.facebook.com/kampolerta" href="http://www.facebook.com/kampolerta" target="_blank">www.facebook.com/kampolerta</a></p>
<p><em>k24h wird gefördert durch <a title="KÖR - Kunst im öffentlichen Raum Wien" href="www.koer.or.at/" target="_blank">KÖR Kunst im öffentlichen Raum Wien</a>. Wir danken der Asfinag für ihr freundliches Entgegenkommen!</em></p>
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		<title>!! AUGEBUCHT !! Workshop: KOMMUNIKATIONSGUERILLA</title>
		<link>http://urbanize.at/kommunikationsguerilla/</link>
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		<pubDate>Tue, 14 Aug 2012 18:43:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[13.10.2012]]></category>
		<category><![CDATA[Workshop]]></category>
		<category><![CDATA[Ad-Busting]]></category>
		<category><![CDATA[Aktionsformen]]></category>
		<category><![CDATA[Aneignung]]></category>
		<category><![CDATA[Culture Jamming]]></category>
		<category><![CDATA[Intervention]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentlicher Raum]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstermächtigung]]></category>
		<category><![CDATA[Streetart]]></category>

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		<description><![CDATA[Kulturelle Grammatik? Affirmation? Montage? Barbie Liberation Organisation? Ein Workshop zu politischen und künstlerischen Strategien und Methoden sowie dem dazu passenden theoretischen Background. Für alle Menschen die Werbung verändern und Raum aneignen wollen, die wissen wollen was „Schwarzes Theater“ ist und wie Faken funktioniert. ]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://railslog.com/wp-content/uploads/2012/08/urb2012_street_art_january_2011_14-banksy-london-england_streetartutopia.jpg"><img class="size-full wp-image-93 alignnone" title="Kommunikationsguerilla/Streetart London | Foto: streetartutopia.com" src="http://railslog.com/wp-content/uploads/2012/08/urb2012_street_art_january_2011_14-banksy-london-england_streetartutopia.jpg" alt="" width="1000" height="667" /></a></p>
<p>Kommunikationsguerilla ist eine Aktionsform bei der gezielt Information, Veränderung von Information bzw. Desinformation eingesetzt wird, um Ziele zu erreichen. Dabei kommen Methoden zur Anwendung, die es ermöglichen, aus einer unterdrückten bzw. schwächeren Position heraus Aufmerksamkeit zu erzeugen, Informationen zu vermitteln oder bestehende Situationen und Abläufe zu verändern. Kommunikationsguerilla eröffnet damit eine breite Palette an Interventionsformen. Dabei geht es auch darum, Stadt und Protest als Spielwiese zu erleben, Handlungsspielräume zu erweitern, und sich Wissen über verschiedene kreative Aktionsformen anzueignen. Darüber hinaus entsteht durch die Beschäftigung mit den Methoden der Kommunikationsguerilla ein verstärktes Bewusstsein zur Wirkungsweise von Werbung und Medien und deren manipulierenden Potentiale.</p>
<p>Der Workshop arbeitet primär in mehreren Kleingruppen und steht für Anfänger wie Fortgeschrittene gleichermaßen offen. Voraussetzung ist Zeit und Lust, sich neues Wissen anzueignen, vorhandenes auszutauschen und Ideen zu entwickeln. Neben Inputs zum Thema forciert der Workshop gegenseitiges Lernen, Ideen-Austausch und Kooperation. USB-Stick oder Festplatte mitnehmen!</p>
<p>Unkostenbeitrag: freiwillige Spende. Beschränkte TeilnehmerInnenzahl. Verbindliche Anmeldung: mail@urbanize.at, Kennwort: Kommunikations-Guerilla.</p>
<p><em><strong>KuKuMA<br />
</strong>ist ein dezentrales Netzwerk, das Räumlichkeiten, Ressourcen und Know-How anderen zur Verfügung stellt. Es besteht seit Herbst 2005 aus verschiedenen Kunst(Ku)- Kultur(Ku)- und Medien(M)-Projekten. Ziel von KuKuMa ist der Aufbau von Alternativen(A) in diesen Bereichen. Die Gruppen agieren frei und selbständig. Dem Anspruch gerecht zu werden, vom (selbst)Geschaffenen leben zu können, ist dann wirklich Kunst. Erst wenn wir Netzwerke bilden, kommen wir weiter. Info und Kontakt: <a title="http://kukuma.info" href="http://kukuma.info" target="_blank">http://kukuma.info</a></em></p>
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		<title>!!! AUSGEBUCHT!!! Workshop: STREETART</title>
		<link>http://urbanize.at/workshop-streetart/</link>
		<comments>http://urbanize.at/workshop-streetart/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 14 Aug 2012 18:16:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[10.10.2012]]></category>
		<category><![CDATA[Workshop]]></category>
		<category><![CDATA[Aneignung]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstermächtigung]]></category>
		<category><![CDATA[Streetart]]></category>
		<category><![CDATA[Urbane Praxis]]></category>

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		<description><![CDATA[Verschiedene Formen der Streetart machen die Straßen der Städte nicht nur bunter und lebendiger, sondern dienen auch der Platzierung von Botschaften, die oft eine direkte Wirkung bei den PassantInnen erzielen. Der Workshop bietet eine theoretische und praktische Einführung ins Metier mit Schwerpunkt auf Selbstermächtigung und Sichtbarmachung.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://railslog.com/wp-content/uploads/2012/08/urb2012_street_art_january_2011_21-evol-farringdon-london-england_streetartutopia.jpg"><img class="size-full wp-image-88 alignnone" title="Streetart_London | Foto: Evol Farringdon" src="http://railslog.com/wp-content/uploads/2012/08/urb2012_street_art_january_2011_21-evol-farringdon-london-england_streetartutopia.jpg" alt="" width="1600" height="1200" /></a></p>
<p>Graffiti und andere Formen der Streetart machen die Straßen nicht nur bunter und lebendiger sondern erzielen oft eine direkte Wirkung bei den Menschen, die sich in diesen Straßen aufhalten. Dabei werden PassantInnen oft unbewusst, auf undogmatische und humorvolle Weise, zum Nachdenken angeregt. Die Ausdrucksweisen sind vielfältig: Streetart kann eine politische Botschaft enthalten, graue Häuserwände mit Fantasie und Farbe beleben oder eine künstlerische Selbstdarstellung sein wie beim klassischen Graffiti. Die KünstlerInnen entscheiden dabei individuell, ob sie ihre Streetart-Aktivitäten im legalen oder illegalen Bereich ansiedeln wollen.</p>
<p>Der 3-stündige Workshop beinhaltet eine kurze theoretische Einführung in Kontext und Geschichte von Streetart mit einem Schwerpunkt auf Selbstermächtigung und Sichtbarmachung von sozialen Problemen und marginalisierten Gruppen, Aneignung von Öffentlichem Raum, feministische Streetart, Konsum- und Kapitalismuskritik. Der Hauptteil des Workshops ist der Praxis gewidmet: Nach Erarbeitung von Ideen und Festlegung ihrer Umsetzung erfolgt das selbstständige Arbeiten mit verschiedenen Materialien mit Hilfestellung.</p>
<p>Vorgestellte Techniken: Wheat-Pasting, Kleister selber herstellen, Moos-Graffiti, Stencil/Pochoir designen und schneiden, Classic Graffiti/Tags, Land Art, Object Art, neue Ausdrucksweisen &#8211; Pelz, Glitzer, Pigmente einstreuen, Mischtechniken mit anderen Farben und Spachtelmassen</p>
<p><em>Teilnahme für alle Interessierten frei zugänglich. Unkostenbeitrag: freiwillige Spende. Beschränkte TeilnehmerInnenzahl. Verbindliche Anmeldung: <a title="mail@urbanize.at" href="mailto:mail@urbanize.at">mail@urbanize.at</a>, Kennwort: Streetart</em></p>
<p><em><strong>KuKuMA<br />
</strong>ist ein dezentrales Netzwerk, das Räumlichkeiten, Ressourcen und Know-How anderen zur Verfügung stellt. Es besteht seit Herbst 2005 aus verschiedenen Kunst(Ku)- Kultur(Ku)- und Medien(M)-Projekten. Ziel von KuKuMa ist der Aufbau von Alternativen(A) in diesen Bereichen. Die Gruppen agieren frei und selbständig. Dem Anspruch gerecht zu werden, vom (selbst)Geschaffenen leben zu können, ist dann wirklich Kunst. Erst wenn wir Netzwerke bilden, kommen wir weiter. Info und Kontakt: <a title="http://kukuma.info" href="http://kukuma.info" target="_blank">http://kukuma.info</a></em></p>
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		<title>!! AUSGEBUCHT !! Workshop: URBAN BODIES</title>
		<link>http://urbanize.at/workshop-urban-bodies/</link>
		<comments>http://urbanize.at/workshop-urban-bodies/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 14 Aug 2012 17:50:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[06.10.2012]]></category>
		<category><![CDATA[Intervention]]></category>
		<category><![CDATA[Workshop]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentlicher Raum]]></category>
		<category><![CDATA[Raumaneignung]]></category>
		<category><![CDATA[Spontanes Theater]]></category>

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		<description><![CDATA[Der 1-tägige Theaterworkshop URBAN BODIES widmet sich der Auseinandersetzung mit der Stadt als Lebensraum und spielt mit uns im Stadtleben alltäglich begegnenden Rollen und Identitäten. URBAN BODIES erforscht durch praktische Übung und Experiment, wie Raum durch performative Praxis erfahren und angeeignet werden kann und wie mittels theatraler Intervention spezifische Situationen geschaffen werden.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://urbanize.at/wp-content/uploads/2012/08/OeffentlicherRaum_c_BjoernFreiberg.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-75" title="Urban Bodies - Theater im oeffentlichen Raum | Foto: Bjoern Freiberg" src="http://urbanize.at/wp-content/uploads/2012/08/OeffentlicherRaum_c_BjoernFreiberg.jpg" alt="Oeffentlicher Raum" width="1024" height="684" /></a>URBAN BODIES setzt sich mit der Stadt als (Lebens-)Raum auseinander: Wie fühlt sich Stadt an? Wie atmest du Stadt? Welche Wahrnehmungsebenen von Stadt können über den Körper erschlossen werden? Was passiert bei einer theatralen Alltags-Intervention im Stadtraum?</p>
<p>Im ersten Teil des Workshops geht es um ein Kennenlernen der Workshop-TeilnehmerInnen: Einfache Improvisations-Spiele und -Übungen, die Ausdruck, Stimme und Körper wecken, machen Mut, auch außerhalb des gesetzten Rahmens „zu spielen“ und bereiten auf die aktive Beschäftigung mit dem Stadtraum vor. Anschließend erarbeitet die Gruppe verschiedene Charaktere, die ein zeitgenössisches Stadtbild beleben, die vertraut sind oder unabdingbar für den Charakter der Stadt erscheinen. Nach Spiel und Rollentausch entscheiden sich die TeilnehmerInnen für einen bestimmten Charakter und gemeinsam wird spielerisch die Geschichte dieses Charakters entwickelt. Schminke und Kostüme sind vorhanden und können eingesetzt werden.</p>
<p>Im zweiten Teil geht es hinaus ins echte (Stadt-)Leben. Die TeilnehmerInnen verlassen den sicheren Hafen des Proberaums und begeben sich auf die Straße. Das <em>Setting</em> für die performative Intervention ist ein Platz in der Nähe der urbanize! Festivalzentrale, der zu Fuß erreichbar ist. Auf dem Weg dorthin sollen angeleitete Übungen neue Wahrnehmungsebenen von Stadt erschließen. Am Platz angekommen, entsteht plötzlicher Tumult: Jemand erscheint und verkündet, eine von der  Bezirksverwaltung entsandte Person zu sein: Der Platz soll neu gestaltet werden – aber wie?</p>
<p><em>Keine Vorkenntnisse nötig. Unkostenbeitrag: freiwillige Spende. Beschränkte TeilnehmerInnenzahl: 15 Personen. Verbindliche Anmeldung: <a title="mail@urbanize.at" href="mailto:mail@urbanize.at">mail@urbanize.at</a>, Kennwort: Urban Bodies - !! AUSGEBUCHT !!</em></p>
<p><em><strong>Sophia Leona Rut<br />
</strong>seit vielen Jahren theatralisch aktiv, seit den Uniprotesten 2009 Arbeit mit den Methoden Augusto Boals und dem „Theater der Unterdrückten“ unter anderem im Rahmen der Studierendenproteste und der AG für bedingungsloses Grundeinkommen. Lehrgang „Theater nach Augusto Boal“ bei Birgit Fritz. Gründungsmitglied der feministischen Theatergruppe „La Troppa“.</em></p>
<p><em><strong>KuKuMA<br />
</strong>ist ein dezentrales Netzwerk, das Räumlichkeiten, Ressourcen und Know-How anderen zur Verfügung stellt. Es besteht seit Herbst 2005 aus verschiedenen Kunst(Ku)- Kultur(Ku)- und Medien(M)-Projekten. Ziel von KuKuMa ist der Aufbau von Alternativen(A) in diesen Bereichen. Die Gruppen agieren frei und selbständig. Dem Anspruch gerecht zu werden, vom (selbst)Geschaffenen leben zu können, ist dann wirklich Kunst. Erst wenn wir Netzwerke bilden, kommen wir weiter. </em><em>Info und Kontakt: <a title="http://kukuma.info" href="http://kukuma.info" target="_blank">http://kukuma.info</a></em></p>
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		<title>»Die Stadt in der Revolte« revisited: Revolten und Platzbesetzungen</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Aug 2012 13:11:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[05.10.2012]]></category>
		<category><![CDATA[Vortrag | Diskussion]]></category>
		<category><![CDATA[Zentrale | Nightline]]></category>
		<category><![CDATA[Ellen Bareis]]></category>
		<category><![CDATA[Occupy]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentlicher Raum]]></category>
		<category><![CDATA[Recht auf Stadt]]></category>
		<category><![CDATA[Urbane Soziale Bewegung]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Anspruch von StadtbewohnerInnen über urbane Räume mitzubestimmen, ist parallel zum ökonomischen Verwertungsdruck stark gestiegen: Immer mehr BürgerInnen fordern ihr „Recht auf Stadt“. Neue Konstellationen urbaner Bewegungen sind damit ebenso abzusehen, wie eine Intensivierung der Verteilungskämpfe über die Nutzung öffentlicher Räume. Ellen Bareis beleuchtet die aktuellen gesellschaftspolitischen Auseinandersetzungen im Kontext der kritischen Stadttheorie und legt historische Verbindungslinien frei. ]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>FESTIVALAUFTAKT </strong>mit<br />
PRÄSENTATION<strong> derive 49: STADT SELBER MACHEN<br />
</strong>VORTRAG<strong> Ellen Bareis: DIE STADT IN DER REVOLTE revisited<br />
</strong>ERÖFFNUNG FESTIVALZENTRALE:<strong> ZIRKUS MAXIMUS DJ-Kollektiv<br />
</strong>Eat, Meet, Greet<br />
<strong></strong></p>
<p><strong>ERÖFFNUNGS-BYO-SIEBDRUCK-WERKSTATT: </strong>STADT SELBER MACHEN zum Selberdrucken: Bring your own Shirts, Skirts, Taschen, Stoffe (Cotton!) and get the Festival-Print<br />
Einlass Festivalzentrale: 18 Uhr, Programmbeginn: 19 Uhr</p>
<p><a href="http://urbanize.at/wp-content/uploads/2012/08/Occupy_3_c_Simon_Oosterman_web.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-40" title="Die Stadt in der Revolte revisited | Foto: Simon Oosterman" src="http://urbanize.at/wp-content/uploads/2012/08/Occupy_3_c_Simon_Oosterman_web.jpg" alt="" width="1200" height="800" /></a>DIE STADT IN DER REVOLTE revisited: Revolten und Platzbesetzungen</p>
<p>Seit geraumer Zeit ist der öffentliche Raum wieder verstärkt Ort gesellschaftspolitischer Auseinandersetzungen: Riots, die Besetzung städtischer Plätze, Demonstrationen, Blockaden, neue und „alte“ Artikulationsformen stellen Herrschaftsregime in Frage, fordern und praktizieren direkte Demokratie, setzen soziale Fragen gegen die Hegemonie neoliberaler Logik auf die Agenda, greifen alltäglichen und institutionellen Rassismus an. Kairo folgt auf Tunesien, Madrid auf Kairo, die Jugendlichen in Großbritannien erheben sich, New York nimmt Praktiken aus Madrid auf (oder umgekehrt?), in Israel folgen Platzbesetzungen – eine offen Dynamik.</p>
<p>Wie aber ordnet die kritische Stadttheorie die jüngsten Ereignisse gesellschaftspolitischer Auseinandersetzungen ein? Welche Theorien kommen zum Tragen, welche historischen Bezüge und Denktraditionen werden in Anschlag gebracht? Ellen Bareis nimmt die Diskussionsstränge „post 2011“ in den Blick und beleuchtet in ihrem Vortrag die Zugänge der kritischen Stadttheorie zu den weltweit entstehenden urbanen Bewegungen.</p>
<p><strong><em>Ellen Bareis<br />
</em></strong>Gesellschaftswissenschaftlerin, Professorin für gesellschaftliche Ausschließung und Partizipation an der Hochschule Ludwigshafen, promovierte in Frankfurt/M. über Konflikte, alltägliche Nutzung und Kontrolle in urbanen Shoppingmalls. Schwerpunkte ihrer Arbeit sind Alltag und soziale Kämpfe, die Produktion des Sozialen from below, Transformationen des Städtischen.</p>
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		<title>Eine Bank macht noch keinen Freiraum!</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Aug 2012 11:47:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[06.10.2012]]></category>
		<category><![CDATA[Intervention]]></category>
		<category><![CDATA[Freiraum]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentlicher Raum]]></category>
		<category><![CDATA[Performance]]></category>

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		<description><![CDATA[Planende, Fachleute aus Landschaftsarchitektur, Architektur, Kunst und Technik, StadtbewohnerInnen und -benützerinnen stellen für mehr Freiheit (einen Baum) eine Bank auf. Mit EINE BANK MACHT NOCH KEINEN FREIRAUM! – eine Performance für echte FREI-Räume in der Stadt, treten sie dem Horror Vacui entgegen und verdeutlichen, was passiert, wenn diesem nachgegeben wird. ]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="size-full wp-image-24 alignnone" title="EBMKF Bänke Flug_1 | Bild: Büro für lustige Angelegenheiten" src="http://railslog.com/wp-content/uploads/2012/08/EBMKF-Bänke-Flug_1.jpg" alt="Eine Bank macht noch keinen Freiraum" width="1754" height="1240" /></p>
<p>Das <em>Büro für lustige Angelegenheiten </em>lädt am Samstag, 6.Oktober 2012 um 17.30 Uhr zur Performance EINE BANK MACHT NOCH KEINEN FREIRAUM! Planende, Fachleute aus Landschaftsarchitektur, Architektur, Kunst und Technik, StadtbewohnerInnen und -benützerinnen marschieren begleitet von den Klängen der <em>Bank-Band</em> vom Treffpunkt Stubenbrücke aus Richtung Nord-West und stellen für mehr Freiheit eine Bank auf. Die Aktion zeigt auf, dass weder mit Ausstattung, noch mit Programm jenes Maß an Versorgung erzielt wird, das mit einer Flut von Regeln, Listen, Richtlinien und Normen gesichert werden soll. In Entwürfen zum Stadtraum, egal ob grün oder grau, ob riesig oder mini, ob Geh- oder Fahrraum, muss derzeit vor allem die Berücksichtigung <em>aller</em> BewohnerInnen-Gruppen nachgewiesen werden. Sichtbare Einrichtungsgegenstände, gruppenspezifische Bespielung und Programm sollen die Erfüllung sämtlicher – vermuteter – Bedürfnisse sichern. Der Raum wird mit Lösungen angefüllt – der Freiraum schwindet.</p>
<p>Das <em>Büro für lustige Angelegenheiten</em> hält dazu fest:</p>
<p><strong>1:</strong> Das wichtigste Qualitätskriterium für einen Freiraum, der über Jahre hindurch angenehm und benutzbar bleibt, ist seine räumliche Qualität. Stimmen müssen die Raumkonzeption, die Proportionen, die Sichtverbindungen, das Material.<br />
<strong>2:</strong> Der öffentliche Raum für freie Menschen muss mehr anregen als vorgeben, muss mehr Eigeninitiative fördern, als Handlungen vorschreiben, muss die Auseinandersetzung mit anderen ermöglichen, nicht vorregulieren, denn &#8230;</p>
<p>&#8230; <strong>EINE BANK MACHT NOCH KEINEN FREIRAUM!</strong></p>
<p><strong><em>Büro für lustige Angelegenheiten</em></strong><em><br />
Martine Claus, Alexandra Fellinger, Jürgen Furchtlehner, Dieta Drack, Hannes Gröblacher, Pixie Jacobs, Lilli Lička, Barbara Mayer, Paul Neuninger, Alexandra Reinsperger-Bakkouri, Andreas Reisinger, Thomas Sandri, Dominik Scheuch, Karoline Seywald, Roland Tusch, Liz Zimmermann</em></p>
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